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Mach mit bei fragFINN: Kinderwebsite bietet nun die Möglichkeit, sich beim Ausbau des gesicherten Surfraumes zu beteiligen

Berlin (ots) - Vorschlagsformular für Weiterentwicklung der Whitelist jetzt online verfügbar

Die im November im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gestartete Kinderseite www.fragFINN.de präsentiert eine Neuerung zur Weiterentwicklung des gesicherten Surfraumes. Ab sofort bietet fragFINN allen Nutzern die Möglichkeit, aktiv Vorschläge von kindgerechten Internetseiten für die Aufnahme in die Whitelist einzubringen.

Die Whitelist ist eine Zusammenstellung von derzeit mehreren tausend Internetseiten, die für Kinder geeignet sind und interessant sein können. Wichtigstes Kriterium für die Aufnahme ist dabei immer deren Unbedenklichkeit. Ein Team von Medienpädagogen, das bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) die Webseite redaktionell betreut, prüft die eingegangenen Vorschläge anhand eines zuvor entwickelten Kriterienkataloges. Dieser basiert auf bereits bestehenden Kriterienkatalogen, wie dem des "Erfurter Netcode". Das Vorschlagsformular kann unter http://www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/aufnahme.html abgerufen werden.

Die Projektleiterin von fragFINN, Dr. Friederike Siller, erklärt dazu: "Wir sind bemüht, das noch junge Kinderinternetangebot kontinuierlich zu erweitern und wachsen zu lassen. fragFINN soll Kindern spannende, abenteuerliche, lehrreiche und lustige Inhalte bieten. Daher freuen wir uns, wenn uns alle Nutzer tatkräftig unterstützen und ihre Vorschläge bei uns einreichen."

fragFINN wurde im November 2007 im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" geschaffen, die von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist, die Internetlandschaft für Kinder in Deutschland ständig zu verbessern. fragFINN stellt dabei in der Gesamtinitiative die erste Säule dar und wird ausschließlich aus Mitteln der Wirtschaft finanziert. Die zweite Säule, die von der Bundesregierung finanziell getragen wird, beschäftigt sich mit der Förderung neuer, qualitativ hochwertiger Internetseiten für Kinder.

Auf www.fragFINN.de haben Kinder die Möglichkeit, entlang ihrer Interessen zu surfen. Dabei stellen die projektbeteiligten Unternehmen und Verbände eine einfache technische Lösung in Form eines Browser-Plugins (Toolbar) zur Verfügung, die es Erwachsenen ermöglicht, den Surfraum so abzusichern, dass sich Kinder tatsächlich nur auf Webseiten bewegen können, die sich auf den geprüften Seiten der Whitelist befinden. Wichtig: nur die Installation der Toolbar sichert den Surfraum tatsächlich ab und gewährleistet damit, dass Kinder nicht auf entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte stoßen. Eine entsprechende Anleitung zum sicheren Download der Toolbar findet sich auf der Webseite.

fragFINN wird finanziert von den Gründungsmitgliedern: AOL Deutschland Medien GmbH, Arcor AG & Co.KG, Bauer Verlagsgruppe, Cybits AG, Deutsche Telekom AG, 1&1 Internet AG, Egmont Ehapa Verlag, GMX GmbH, Google Germany GmbH, Lycos Europe GmbH, Microsoft Deutschland, O2 Germany, Ragnar Tessloff GmbH & Co. KG, Super RTL, Vodafone D2 GmbH und WEB.DE GmbH. Darüber hinaus wird fragFINN durch den Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco), den Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) sowie den Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) unterstützt.

Über die FSM:

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) ist ein eingetragener Verein, der 1997 gegründet wurde und sich in erster Linie dem Jugendmedienschutz widmet. Zu den zentralen Aufgaben gehört die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Neben der umfassenden Betreuung und Beratung der Mitglieder in Fragen des Jugendmedienschutzes zählen die Bearbeitung von Beschwerden über strafbare oder jugendgefährdende Inhalte im Bereich des Jugendmedienschutzes sowie das Betreiben von Aufklärungsarbeit zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Erziehungsberechtigten zu den Aufgaben des Vereins. Mitglieder der FSM sind neben Anbietern von Onlineinhalten auch Suchmaschinenanbieter, Host- und Accessprovider sowie Mobilfunkanbieter. Unter dem Dach der FSM sind die Selbstkontrolle Mobilfunk und die Selbstkontrolle der Suchmaschinenanbieter angesiedelt. Die FSM ist als Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag anerkannt und hat dadurch ehemals öffentliche Aufsichtsaufgaben im Internet für ihre Mitglieder übertragen bekommen.

Pressekontakt:

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)
Maja Winter
Tel.: 030 240484-30
Mail: winter@fsm.de
www.fsm.de

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