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DEKRA: Verstärkte Kontrollen in der Vorweihnachtszeit
Nur ohne Alkohol in den Straßenverkehr

DEKRA warnt vor Alkohol im Straßenverkehr. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/6647 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Dekra SE"

Stuttgart (ots) - Ab 0,5 Promille vier Wochen Fahrverbot und 500 Euro Geldbuße

   - Bei Verkehrsgefährdung: Schon 0,3 Promille können 
     Straftatbestand sein
   - Null-Promille-Regelung für Fahranfänger und Personen unter 21 
     Jahren 

Die Adventszeit ist eine gesellige Zeit: Weihnachtsmärkte oder betriebliche Weihnachtsfeiern laden zum lockeren Beisammensein ein. Die Experten von DEKRA empfehlen, dabei von vornherein An- und Abreise sicher und unbeschwert zu planen und das eigene Auto - und übrigens auch das Fahrrad - stehen zu lassen. Denn nicht allen ist klar, welche Folgen schon ein vermeintlich geringer Alkoholeinfluss haben kann. Und nicht umsonst legt die Polizei gerade in diesen Wochen ein besonderes Augenmerk auf Alkoholkontrollen.

Den meisten Autofahrern wird noch bewusst sein, dass für die Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr die 0,5-Promille-Grenze gilt. Höhere Alkoholkonzentrationen im Blut gelten als Ordnungswidrigkeit und werden mit vier Wochen Fahrverbot und - beim ersten Mal - einer Geldbuße von 500 Euro geahndet. Auch die Null-Promille-Regelung für Fahranfänger und Kraftfahrer unter 21 Jahren ist allgemein bekannt.

"Kaum jemand weiß aber, dass bei einer Verkehrsgefährdung, also etwa bei einem Unfall, schon bei 0,3 Promille ein Straftatbestand bestehen kann", so DEKRA Verkehrspsychologe Wilhelm Petersen. "Das gilt im übrigen auch für Radfahrer." Wenn aber der Führerschein wegen einer Alkoholfahrt entzogen ist, kommt oft eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) hinzu, ehe die Fahrerlaubnis wieder erteilt werden kann. Ab 1,1 Promille Alkohol im Blut hat der Kraftfahrer auch ohne jede Gefährdung eine Straftat begangen.

Die konkreten Tipps der DEKRA Verkehrsexperten:

   - Nicht nur den Heimweg planen. "Wenn Alkohol getrunken wird, 
     sollten Sie am besten gar nicht erst mit dem Auto zur Feier 
     fahren", so Petersen. "Planen Sie stattdessen im Vorfeld Hin- 
     und Heimfahrt alternativ." 
   - Alkoholabbau ist langsam. Die Abbaugeschwindigkeit von Alkohol 
     im menschlichen Körper liegt in der Regel zwischen 0,1 und 0,15 
     Promille in der Stunde. Das entspricht in etwa einem kleinen 
     alkoholischen Getränk. "Wichtig ist auch: Sie können den 
     Alkoholabbau nicht durch Kaffee, Schwitzen, Schlafen oder andere
     Geheimmittel beschleunigen", so der DEKRA Experte. 
   - Vorsicht, Restalkohol! "Wenn es abends feucht-fröhlich war und 
     spät wurde, ist morgens der Alkohol womöglich noch nicht so weit
     abgebaut, dass Sie wieder fahren dürfen", sagt Wilhelm Petersen.
     "Man sollte auch hierbei immer daran denken, dass bei 0,3 
     Promille der Straftatbestand beginnen kann und dass für 
     Fahranfänger immer 0,0 Promille gilt." 
   - Zu guter Letzt: Alkohol und Medikamente können verheerende 
     Wechselwirkungen auslösen. Und Drogen sind im Straßenverkehr 
     immer absolut tabu. 

Im 2014 neu geregelten Fahreignungsregister wird der Führerschein schon bei einem Stand von 8 Punkten entzogen. Ordnungswidrigkeiten schlagen hier ab 0,5 Promille Blutalkohol oder bei Drogeneinfluss immer mit zwei Punkten zu Buche. Erst nach fünf Jahren werden sie im Register wieder gelöscht.

"Bis zum Stand von fünf Punkten können Sie durch die freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar noch einen Punkt abbauen", so der DEKRA Verkehrspsychologe. Ansprechpartner für solche Seminare sind online zu finden unter www.dekra.de/bff-standorte.

Pressekontakt:

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Wolfgang Sigloch
Tel. +49.711.7861-2386
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