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Marie Bäumer: Konnte mich mit der Rolle der Beate Stein nicht identifizieren

    Hamburg (ots) - Filmstar Marie Bäumer ("Männerpension", "Sieben Monde") ist froh, dass sie nicht mehr die junge TV-Kommissarin Beate Stein (RTL) spielen muss. Nach "Kalte Küsse" und "Neonnächte" werde es "glücklicherweise" keine weiteren Folgen mehr geben, sagte sie in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Programmzeitschrift "TV Movie". Bei "Neonnächte" hatten sich immerhin 4,3 Millionen Zuschauer eingeschaltet, die die Leistung der an Romy Schneider erinnernden Schauspielerin beeindruckend fanden. Der dritte Teil sei wegen ständiger Querelen weg geplatzt, berichtete Bäumer. Das Drehbuch sei schlecht gewesen. "Überhaupt fand ich die Rolle der Stein ganz mühsam. Sie stand unter keinem guten Stern." Sie habe sich damit nicht identifizieren können.

    Gefragt, ob ein Film über Romy Schneider zu erwarten sei, berichtete Bäumer, sie habe ein Angebot abgelehnt, das Leben der großen Schauspielerin unter der Regie von Peter Keglevich zu verfilmen. "Ich kann dieses Wahnsinnsleben nicht in 90 Minuten Leinwand quetschen", begründete der Filmstar die Absage. Grundsätzlich aber würde sie "schon gern einen Film über sie machen". Kontakt zu Daniel Biasini und Romys Tochter Sara habe sie schon. Wenn es wirklich zu einem Romy-Film komme, "darf ich sie ausfragen". "So eine Rolle will ich bis zu den letzten Geheimnissen recherchieren."

ots Originaltext: HBV
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