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WWF warnt vor Folgen des Monsanto-Deals

Berlin (ots) - Zur angekündigten Übernahme des Monsanto-Konzerns durch Bayer erklärt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland:

"Die Übernahme von Monsanto durch Bayer wird die weltweite Abhängigkeit der Landwirte von multinationalen Konzernen verstärken, den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut und gefährlichen Chemikalien befördern und der Ausbreitung umweltschädlicher Monokulturen Vorschub leisten. Verlierer werden die Kleinbauern und die Umwelt sein. Mit gentechnisch verändertem Saatgut und Agrarchemie wird ein weiterer Rückgang von Biodiversität vorprogrammiert. Wenn Bundesregierung und EU wirklich eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG) wollen, müssen sie diesen Deal stoppen. Nun gilt es kartellrechtliche Fragen intensiv zu prüfen und gegenzusteuern.

Bei einer der entscheidenden Zukunftsfragen, der globalen Ernährungssicherheit, darf sich nicht zu viel Marktmacht bei einzelnen Unternehmen ballen. Durch derartige Übernahmen entstehen Giganten die ihre ungeheure Marktmacht bereits in der Vergangenheit oft zulasten von Kleinbauern ausgespielt haben. Und das, obwohl die Bevölkerung in den meisten Ländern bei ihrer Versorgung mit Lebensmittel auf Kleinbauern angewiesen ist."

Pressekontakt:

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