WWF World Wide Fund For Nature

Rettung für den Nordseewal im Netz

Frankfurt am Main (ots) - WWF startet bundesweite E-Mail-Aktion an Renate Künast zur EU-Fischereipolitik Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Bundesgebiet können sich jetzt via Internet in die Diskussion zur Rettung der Schweinswale in der Nordsee einschalten, die durch die Fischerei stark bedroht sind. Anlass ist, dass die Ministerin nur noch bis zum 30. September die Stellungnahme der Bundesregierung zum Reformvorschlag der EU-Kommission zur europäischen Fischereipolitik abgeben und damit weitere Schritte entscheidend beinflussen kann. Der WWF ruft dazu auf, sich bei Fischereiministerin Künast für ein umweltverträgliche Fischerei ohne Schweinswal-Opfer einzusetzen. Über die Internet-Adresse www.wwf.de gelangen Wal-Freunde zur Aktion. Von hier aus können die Teilnehmer ab heute einen vorbereiteten Aufruf per E-Mail an Ministerin Künast schicken. Durch diese Mitmachaktion können Menschen in ganz Deutschland helfen, die Schweinswale zu retten und die europäische Fischerei umweltverträglich zu gestalten. "Wir rufen alle Menschen mit Internet-Anschluss dazu auf, unsere Aktion zu unterstützen, damit die Schweinswale auch künftig in der Nordsee überleben können", sagte Christian von Dorrien vom WWF. "Wir wollen erreichen, dass Frau Künast dafür eine Vorreiterrolle bei der EU übernimmt!" Jährlich sterben allein in der zentralen und südlichen Nordsee über 7.500 der kleinen Wale in den Stellnetzen der Fischer. Der WWF hat diese alarmierenden Zahlen zum Anlass genommen, im August eine bundesweite Kampagne zur Rettung der Nordseewale zu starten. Eine wichtige Rolle wird dabei die anstehende Reform der EU-Fischereipolitik spielen. Das EU-Grünbuch zur Fischereipolitik, für das die Mitgliedsstaaten und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der EU bis zum 30. September ihre Stellungnahme abgeben können, ist für die kommenden Verhandlungen ein entscheidender Startpunkt. Deshalb fordert der WWF von der zuständigen Ministerin Renate Künast, hier rechtzeitig ein klares Votum für Regelungen abzugeben, die die Beifangproblematik - insbesondere bei den Schweinswalen in der Nordsee - drastisch verringern und generell zu einer Fischerei führen, die die Meeresumwelt schont. ots Originaltext: WWF Deutschland Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: Jörn Ehlers Leiter der Pressestelle Tel.: 069/79144-145 Gabriele Kranz Pressereferentin Tel.: 04 21/6 58 46-18 Fax: -12 Christian von Dorrien Fischereireferent Tel.: 0421-65846-27, 0171-5487312 Fimmaterial in Betacam-Qualität steht zur Verfügung. Fotos von Schweinswalen erhalten Sie über: www.wwf.de WWF Deutschland Fachbereich Meere und Küsten c/o Ökologiestation Am Güthpol 11 28757 Bremen Tel.: 0 421/6 58 46-10 Direkt: -18 Fax: 0 421/6 58 46-12 kranz@wwf.de bremen@wwf.de www.wwf.de Der WWF Deutschland ist eine der nationalen Organisationen des WWF - World Wide Fund For Nature - in Gland (Schweiz). Original-Content von: WWF World Wide Fund For Nature, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: WWF World Wide Fund For Nature

Das könnte Sie auch interessieren: