WWF World Wide Fund For Nature

Umweltschutz in "Draculas Heimat"
WWF initiiert Gipfeltreffen zu Umwelt und nachhaltiger Entwicklung in Rumänien

    Bukarest / Frankfurt a. M. (ots) - Heute und morgen treffen sich in Bukarest Regierungschefs und Minister aus 14 Staaten. Auf Einladung des WWF und der rumänischen Regierung beraten sie über gemeinsame Strategien für Naturschutz im Donau-Karpaten-Raum. Erstmals setzen sich hohe Repräsentanten aus Staaten wie der Ukraine, Moldawien, Jugoslawien, Kroatien und Albanien an einen Tisch, um eine Umweltpolitik zu beschließen, die vor politischen Grenzen nicht halt macht. Gastgeber des Gipfels sind der rumänische Präsident Ion Iliescu und Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Ehrenpräsident des WWF.

    Die Donau fließt auf ihren 2840 Kilometern Länge durch zehn Nationen. Große Gebiete ursprünglicher Naturlandschaften finden sich entlang ihrer Ufer ebenso wie in den Bergen der Karpaten. "Die Region beherbergt einen unglaublichen Naturreichtum, der international geschützt werden muß," betont Phil Weller, Direktor des Donau-Karpaten-Programms des WWF. "Umweltkatastrophen wie die Verseuchung der Theiß durch Minenunfälle zeigen, wie dringend notwendig eine Länder übergreifende Zusammenarbeit ist."

    Entlang des Flusses finden sich einmalige Naturschätze wie das Donaudelta, das größte Schilfgebiet der Welt. Es bietet Laichplätze für Störe und ist die Heimat von Pelikanen und zahlreichen anderen Wasservögeln. In den Karpaten findet man die letzen Urwälder Europas. Bären, Wölfe und Luchse streifen durch die Wildnis und 4000 zum Teil sehr seltene Pflanzen, ein Drittel aller höheren Pflanzenarten Europas, gedeihen hier.

    "Es ist ein großer Erfolg, dass sich die Länder der Region, trotz aller politischen Differenzen, zusammen finden, um ihr großartiges gemeinsames Erbe zu bewahren und eine friedliche und nachhaltige Entwicklung der Region zu fördern," sagt Dr. Claude Martin, Generaldirektor des WWF. Die Naturschützer erwarten von dem Gipfel eine gemeinsame Erklärung zu "Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung im Donau-Karpaten-Raum" und die Ausarbeitung eines Vertrages zum Schutz der Karpaten.

    Delegationen aus Albanien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Jugoslawien, Mazedonien, Moldawien, Österreich, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und der Ukraine nehmen an dem Gipfel teil.


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Weitere Informationen:
WWF Infodesk in Bukarest: 0040 92 144 539
Claire Thilo, WWF Donaz Karparten Programm, 0040 91 43 61 61
Jörn Ehlers, Pressestelle WWF Deutschland, Tel.: 0 69/7 91 44-1 45,
Fax: -1 16

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