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Klimagipfel in Den Haag: Gruppenbild mit Eisbären
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Den Haag / Frankfurt a. M. (ots) - WWF-Präsident Ruud Lubbers verleiht Forderungen nach verstärktem Klimaschutz mit elf Millionen E-mails Nachdruck Mehr als elf Millionen Menschen aus aller Welt haben ihre Regierungen zu mehr Anstrengungen im Klimaschutz aufgefordert. Beim derzeitigen Klimagipfel im niederländischen Den Haag überreichte WWF-Präsident Ruud Lubbers dem Regierungschef des Gastgeberlandes, Wim Kok, stellvertretend für alle Verantwortlichen den Appell. In E-mails, Postkarten und Unterschriftensammlungen fordern die Unterzeichner ihre Regierungen zum Handeln auf. Im September hatte der WWF mit Unterstützung von Greenpeace, Friends of the Earth und vielen kleineren Umweltorganisationen seine Webkampagne gestartet und im Internet (www.climatevoice.org) dazu aufgerufen, die Stimme für den Klimaschutz zu erheben. Parallel wurden Seiten in den Niederlanden und in Japan geschaltet. Von Afghanistan bis Zimbabwe beteiligten sich besorgte Menschen an der Aktion. Millionen Männer und Frauen appellierten an die Mächtigen der Welt, die Chance des Den Haager Gipfels zu nutzen und sich endlich auf wirksame Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen zu einigen. "Die Verantwortlichen entscheiden hier und heute über die Zukunft von Millionen Menschen. Sie sollten deren Ängste und Sorgen sehr ernst nehmen," sagte WWF-Chef Ruud Lubbers. Bis Freitag müssen sich die Minister der 160 Teilnehmerstaaten einigen, mit welchen Mitteln das vor drei Jahren in Kioto vereinbarte Ziel erreicht werden soll: Die Reduktion der Treibhausgase um rund fünf Prozent im Vergleich zu 1990. Viele Staaten wollen Regeln zulassen, die nur auf dem Papier zu einer Verringerung von Treibhausgasen führen würden. Der WWF versucht, das zu verhindern. Der Klimawandel und seine Folgen seien nur einzudämmen, wenn die Industriestaaten den Ausstoß der Treibhausgase drastisch zurück fahren. Die Übergabe findet zeitgleich mit der Ankunft der Umweltminister und Regierungschefs in der niederländischen Hauptstadt Den Haag statt, mit der der Klimagipfel heute in die entscheidende Phase geht. Begleitet wurde Ruud Lubbers von Klimaschützern des WWF im Eisbärenkostüm, die auf die Gefährdung des arktischen Lebensraums aufmerksam machten. Die Eisdicke am Nordpol hat durch die globale Erwärmung in den vergangenen 30 bis 40 Jahren um 40 Prozent abgenommen. Der Eisbär war das Symboltier der internationalen Web-Kampagne. Fotos ab ca. 14:00 Uhr unter 069 / 79144 152 ots Originaltext: WWF Deutschland Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen: Jörn Ehlers, Pressestelle WWF Deutschland, Tel.: 0 69/7 91 44-1 45 Katrin Altmeyer, WWF-Büro in Den Haag, Tel.: 0171 544 0144 Original-Content von: WWF World Wide Fund For Nature, übermittelt durch news aktuell

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