WWF World Wide Fund For Nature

Japanische Walfänger wollen wieder zuschlagen
WWF verurteilt Japans Walfangpläne

Frankfurt/Main (ots) - Die Umweltstiftung WWF verurteilt die heute bekannt gewordenen Pläne der japanischen Regierung, die Waljagd wieder aufzunehmen. Nur zwei Wochen nachdem die Staaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens Japans Anträge abgeschmettert hatten, den Handel mit Fleisch von Zwerg- und Grauwalen zu legalisieren, kündigte die Regierung jetzt an, 50 Brydewale und 10 Pottwale im Nordpazifik zu erlegen. Die Internationale Walfangkommission (IWC) verbietet seit 1986 die Jagd auf alle Walarten. Japan hat sich bisher darüber hinweg gesetzt und Grau- und Zwergwale zu "wissenschaftlichen Zwecken" getötet. Dass jetzt auch Brydewale und die gefährdeten Pottwale gejagt werden sollen, ist dagegen neu. "Das ist eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht der internationalen Gemeinschaft, die sich klar dafür ausgesprochen hat die Waljagd einzustellen," sagt Roland Melisch, Leiter des Artenschutzprogramms von WWF-Deutschland. "Wenn die Jagd auf Wale überhaupt in Betracht kommt, dann darf das nur unter der internationalen Kontrolle der IWC geschehen." Im Juli wird die Internationale Walfangkommission in Australien tagen und womöglich erneut über das Walfangmoratorium entscheiden. "Es gibt absolut keine wissenschaftliche Rechtfertigung für die neuen Walfangpläne der Japaner. Wir fordern die Japanische Regierung auf, davon Abstand zu nehmen, und die Entscheidung der IWC zu respektieren," sagt Melisch. ots Originaltext: WWF Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen: Roland Melisch, Leiter Artenschutz Tel.: 069 79144 180 Katrin Altmeyer, Pressestelle Tel.: 069 79144 214 Fotos der betroffenen Walarten erhalten Sie bei: Jürgen Matijevic, Dokumentation Tel.: 069 79144 152 Original-Content von: WWF World Wide Fund For Nature, übermittelt durch news aktuell

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