WWF World Wide Fund For Nature

WWF reitet den Drachen
WWF mahnt zum "Jahr des Drachen" Umdenken in der Traditionellen Chinesischen Medizin an

Frankfurt (ots) - Heute wird in vielen Teilen Asiens das Neujahrsfest gefeiert, mit dem das Jahr des Drachen beginnt. Nach der chinesischen Mythologie ist der Drachen kein Feuer speiendes Ungeheuer, sondern ein Symbol, das Glück und Erfolg für das neue Jahr verheißt. Diesen Anlass nutzt der World Wide Fund For Nature (WWF) um sich verstärkt dem Artenschutz bei der Anwendung Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) zu widmen. "Mit "Drachenpillen" oder "Drachen-Tiger-Wein" sind leider immer noch Medikamente auf dem Markt, die Teile von Bären, Tigern, Geckos oder bedrohte Pflanzen, wie z.B. Ginseng als Inhaltsstoffe führen", erklärt Susanne Honnef, China-Expertin beim WWF-Deutschland. "Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) schöpft aus einem Reservoir von über 5000 Pflanzen und Tieren. Weltweit verlassen sich zwei Milliarden Menschen auf die asiatische Heilkunst. Darunter zunehmend Menschen in Deutschland. Wenn wir wollen, dass die Apotheke der Natur auch künftigen Generationen offensteht, müssen wir die kostbaren Rohstoffe jetzt verantwortlich und nachhaltig nutzen." Der WWF setzt auf Aufklärung und arbeitet mit Beteiligten zusammen. Die chinesisch-sprachige Bevölkerung in Deutschland wird gezielt angesprochen, um als Multiplikator unter den Anwendern ein neues Bewusstsein zu schaffen. Darüber hinaus ruft der WWF TCM-Ärzte in Deutschland auf, die Bemühungen des WWF beim Schutz bedrohter Arten zu unterstützen. Damit das Chinesische Glücksjahr auch für irdische Drachen gilt, setzt sich der WWF weltweit für bedrohte Reptilien ein. "Moderne Drachen' wandern in China vor allem in den Kochtopf," erklärt Roland Melisch, Artenschutzexperte beim WWF-Deutschland. "Auf den Lebensmittelmärkten Chinas werden Warane, Geckos, Schlangen und Schildkröten aus ganz Südostasien gehandelt, mit katastrophalen Folgen: In einigen Teilen Südchinas ist der Bindenwaran bereits ausgestorben." Bedrohte Reptilien gelangen auch auf den deutschen Markt. Für die Terrarienhaltung werden immer häufiger seltene und schwer zu haltende chinesische Schlangen und Echsen angeboten. ots Originaltext: WWF Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Weitere Informationen: Katrin Altmeyer, Pressestelle WWF-Deutschland Tel: 069 - 79144 214 Roland Melisch, Leiter Referat Artenschutz/TRAFFIC Tel: 069 - 79144 180 Susanne Honnef, Chinaexpertin WWF-Deutschland Tel: 0171 - 5440144 Fotos zum Thema erhältlich ! Jürgen Matijevic, Bilddokumentation WWF-Deutschland Tel: 069 - 79144 152 Die Umweltstiftung WWF-Deutschland ist eine der nationalen Organisationen des WWF - World Wide Fund For Nature mit Sitz in CH-Gland Original-Content von: WWF World Wide Fund For Nature, übermittelt durch news aktuell

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