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Bayern gegen den Schlaganfall: Experten ziehen positive Bilanz bei Kampagnenende - Ministerin Huml betont Bedeutung der Aufklärung

Großer Andrang am Infobus der Kampagne "Bayern gegen den Schlaganfall". Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/6631 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Boehringer Ingelheim GmbH"

Ingelheim (ots) - Die Kampagne "Bayern gegen den Schlaganfall" war ein großer Erfolg. Darauf haben die Initiatoren am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in München hingewiesen. So nutzten im Rahmen der Aufklärungsaktion mehrere zehntausend Bürger die Möglichkeit, sich über den Schlaganfall und seine Risiken zu informieren.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte: "Der Schlaganfall ist eine Krankheit, die jeden treffen kann. In Bayern sind pro Jahr mehr als 40.000 Menschen betroffen, nur etwa jeder Vierte erholt sich vollständig von den Folgen der Erkrankung. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie einem Schlaganfall vorgebeugt werden kann, welche Warnzeichen zu beachten sind und wo man im Ernstfall sofort kompetente Hilfe findet."

Die Aktion ins Leben gerufen hatten das Bayerische Gesundheits- und das Innenministerium, die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, die Universität Erlangen sowie das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Neben zahlreichen Kliniken aus ganz Bayern unterstützten viele weitere Kooperationspartner aus dem Gesundheits- und Rettungswesen die Kampagne, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Horst Seehofer stand.

Allein mit der "Schlaganfall-Tour" wurden mehr als 20.000 Menschen erreicht: Von Juni bis Mitte August 2014 tourte ein doppelstöckiger "Schlaganfall-Bus" durch 56 Städte und Gemeinden im Freistaat. Interessierte vor Ort suchten das Beratungsangebot von Neurologen und weiteren Experten auf, um sich über Blutdruck und Blutzucker anhand eines Risiko-Checks zu informieren. Außerdem luden Krankenhäuser zum Tag der offenen Tür ein. Dabei demonstrierte das Personal der Schlaganfalleinheit die pflegerische Betreuung, Ärzte standen am Expertentelefon für Beratungen zur Verfügung. Darüber hinaus gab es mehr als 50 weitere Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Rettungsdienste.

Häufige Anzeichen eines Schlaganfalls sind plötzlich auftretende neurologische Ausfälle - etwa eine halbseitige Lähmung von Arm und Bein oder Schwierigkeiten, Worte zu finden. Mitunter kann es auch zu Sehstörungen kommen oder zu heftigem Schwindel. In diesen Fällen sollte unverzüglich der Rettungswagen über die Telefonnummer 112 gerufen werden. Für den Betroffenen zählt jede Minute, denn der Schlaganfall muss schnell behandelt werden. Eine erfolgversprechende Therapie ist nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters möglich.

Viele Menschen unterschätzen die Gefahr

Ein Schlaganfall kann jeden ohne Vorwarnung treffen. "Trotzdem unterschätzen viele Menschen immer noch die Gefahr und wissen nicht, dass man durch einen unverzüglichen Notruf über die 112 schlimme Folgen wie schwere Behinderungen verhindern kann", erklärte Prof. Dr. Marianne Dieterich, Direktorin der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilian-Universität München anlässlich der Pressekonferenz.

Prof. Dr. med. Gerhard F. Hamann, 1. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, erläuterte: "Da die Menschen immer älter werden, wird auch die Zahl der Betroffenen steigen. Die bayerische Landesaktion, bei der so erfreulich viele Partner ihre Kräfte gebündelt haben, ist ein guter Schulterschluss für die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten. Ohne die fruchtbare Zusammenarbeit aller Beteiligten wäre eine in diesem Maße umfangreiche Aufklärung in Bayern sicher nicht zustande gekommen. Prävention ist insbesondere bei den sogenannten Volkskrankheiten unerlässlich. Wie wir inzwischen wissen, hat der Schlaganfall viele Ursachen. Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Diabetes mellitus zählen neben dem zunehmenden Lebensalter als größte Risikofaktoren dazu. Neue und faszinierende Therapiemöglichkeiten sind in den letzten Jahren als Bereicherung der Schlaganfallbehandlung zu den bisherigen Standardbehandlungen hinzugekommen. Es tut sich was beim Thema Schlaganfall, umso wichtiger ist es, die Bevölkerung auf Therapiemöglichkeiten hinzuweisen."

Alle Informationen rund um die Aufklärungskampagne stehen unter www.bayern-schlaganfall.de zur Verfügung. Dort können sich die Bürgerinnen und Bürger auch über die Risikofaktoren, Schlaganfallformen und Therapiemöglichkeiten informieren sowie einen Online-Risikotest durchführen.

"Unsere Botschaft an die Bevölkerung war: 'Schlaganfall - ein Notfall. Wähl 112'. Die zwei wesentlichen Ziele, erstens die Menschen in Bayern über die Symptome des Schlaganfalls sowie zweitens das richtige Handeln im Notfall auf breiter Basis aufzuklären, wurden erreicht", sagt Birgit Härtle von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG und Projektleiterin der Aufklärungskampagne. "Das Aufklärungsengagement vieler Kliniken, der Telenetzwerkpartner und niedergelassenen Ärzte war überaus lobenswert. Es hat uns auch sehr gefreut, dass die lokale Presse diese Initiative intensiv unterstützt hat, durch unzählige Presseartikel, die auf die Schlaganfallsymptome hinwiesen. Doch wir wissen, dass die Aufklärung der Bevölkerung nicht aufhören darf und langfristig erfolgen muss."

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Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 142 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 47.400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel der Initiative "Making More Health" ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2013 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,1 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen 19,5 Prozent der Umsatzerlöse.

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