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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Südlink

Bielefeld (ots) - Die Entscheidung für eine unterirdische Stromtrasse abseits von OWL ist vor allem Ergebnis des Protestes vor Ort. Ein Erfolg heimischer Bürgerinitiativen, Abgeordneter und Verwaltungschefs - und das parteiübergreifend. Ihr beharrliches Engagement zahlt sich jetzt aus und ist ein Beleg, dass sich gut begründeter Widerstand lohnt. Letztlich ist es ein Sieg einer demokratisch intakten Gesellschaft gegen Technokraten-Planungen vom Reißbrett. Den Menschen in den Kreisen Höxter und Lippe gebührt Respekt, dass sie im Streit mit Großen wie Tennet nicht aufgesteckt haben. Andernorts schaut man aber mit weniger Begeisterung auf die Pläne. Es müssen sich nun Kommunen mit der Trasse auseinandersetzen, die davon bislang nichts ahnten. Deshalb hat sich gestern Höxters Landrat Friedhelm Spieker mit Begeisterungsbekundungen merklich zurückgehalten. Als stellvertretender Sprecher des Landkreisbündnisses weiß er, dass es auch Verlierer gibt. Allen gemein ist die Tatsache, dass sie für das deutlich teurere Erdkabel zahlen müssen. Die zusätzlichen Milliarden werden den Stromkunden demnächst als erhöhte Netzentgelte in Rechnung gestellt.

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