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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu einer Suchmaschine für Argumente

Bielefeld (ots) - Früher schaute man in ein Lexikon, heute gibt es Google. Wenn es demnächst auch noch Suchmaschinen für Argumente gibt, kann man das Denken ja komplett einstellen, kommt einem in den Sinn, wenn man vom Forschungsprojekt der Universität Bielefeld liest. Nein, natürlich nicht! Das ist nicht Absicht des ehrgeizigen Projekts. Das, was die Wissenschaftler unter Federführung der Bielefelder Forscher entwickeln wollen, soll ein noch besserer Wegweiser im schier unübersichtlichen Informations-Dschungel von »Big data«, der Datenflut im Internet, werden. Denn irgendwo im virtuellen Universum gibt es Antworten, doch wo soll man sie finden? Suchmaschinen sind dabei seit vielen Jahren eine unerlässliche Hilfe. Inhaltlich »mitdenkende« Suchmaschinen könnten die Antworten noch besser strukturiert und übersichtlich ermitteln. An dieser Zukunft wird an der Uni Bielefeld geforscht - auch ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit von OWLs größter Hochschule. Ja, eine solche Suchmaschine für Argumente könnte bequem machen. Letztlich ist dies aber - wie bei allen Neuerungen - abhängig vom jeweiligen Nutzer. Denn eines könnte sie schließlich auch: Die Datenrecherche verkürzen, um mehr Zeit zu haben - für das eigene Denken.

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