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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Geldvermögen der Deutschen

Bielefeld (ots) - Die Deutschen werden immer reicher! Bei dieser Nachricht werden sich nicht wenige Bürger verwundert die Augen reiben. »Wie bitte? Wir sollen reicher sein als noch vor einem Jahr? Das kann nicht sein.« Wie das mit Statistiken eben so ist, treffen sie nicht auf jeden Einzelfall zu. Tatsächlich sieht die Wirklichkeit in vielen Fällen ganz anders aus. Hartz-IV-Empfänger etwa dürften für derartige Meldungen nur Spott übrig haben. Und auch die vielen Rentner, die mit weniger als 1000 Euro im Monat über die Runden kommen müssen, werden missmutig den Kopf schütteln. Andererseits gibt es viele Bürger, die von den zuletzt deutlich gestiegenen Löhnen bei gleichzeitig niedriger Inflation profitieren. Sie haben unterm Strich mehr im Portemonnaie. Wenn dann noch der typisch deutsche Sparwille hinzukommt, wächst das Geldvermögen. Dabei hätte das Plus von 2,8 Prozent in nur drei Monaten sogar noch höher ausfallen können. Wenn nämlich die Verbraucher mehr Mut bewiesen und einen Teil ihrer Ersparnisse in Aktien oder Fonds angelegt hätten. Angesichts niedriger Zinsen sind dort die Renditechancen nach wie vor am größten. Das aber entspricht nicht der Mentalität der Deutschen. Die Mehrheit denkt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - und fährt gut damit.

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