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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Flüchtlingsunterkünften

Bielefeld (ots) - Nach Herford jetzt auch Detmold: Die Unterbringung von Menschen aus den Krisengebieten der Welt stellt NRW vor immer größere Aufgaben. Da bleibt offenbar keine Zeit mehr, die Kommunen in angemessener Zeit im Vorfeld zu informieren. Das ist mehr als unglücklich. Böse Absicht steckt aber offenbar nicht hinter den Kommunikationspannen. Denn Nordrhein-Westfalen, das dichtestbesiedelte und bevölkerungsreichste Land der Republik, muss laut Verteilungsschlüssel des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge mehr als jeden fünften Asylbewerber in Deutschland unterbringen. Das lässt erahnen, welche Aufgabe die zuständige Bezirksregierung zu stemmen hat. Und die Zahlen steigen weiter. Dennoch: Wer Unterkünfte wie in Herford oder Detmold auswählt, wird dies nicht über Nacht tun. Warum also nicht die Kommunen von Beginn an in die Planungen einbeziehen? Denn es ist wichtig, gegenüber den Bürgern größtmögliche Offenheit zu zeigen und nicht durch wie auch immer verursachte Geheimhaltung Ressentiments gegen die vielen von Krieg und Verfolgung traumatisierten Menschen zu schüren.

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