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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Putins Importverboten

Bielefeld (ots) - Überraschen kann Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem Dekret niemanden mehr. Nun sollen also Importverbote die bösen Staaten im Westen für ihre Sanktionen gegen Russland bestrafen. Dass der allmächtige Kreml-Chef auf die »Aggression« aus dem Ausland reagieren wird, war so sicher wie das Amen in der Kirche: Putin muss alleine aus dem Selbstverständnis heraus Stärke demonstrieren. Was aber bedeuten nun die Einfuhrverbote? Vor allem für den Westen wohl weniger als auf den ersten Blick zu befürchten ist. In vielen Bereichen wird sich wenig ändern. Russland hat seinen Markt bereits in den vergangenen Monaten stark abgeschottet. Für Fleisch, Milch und weitere Erzeugnisse aus Deutschland wurde im vergangenen Jahr ein Importstopp verhängt. Begründet wurde dieser mit »hygienischen Mängeln«. Der Schutz heimischer Betriebe dürfte aber das wahre Motiv gewesen sein. In Russland fürchten Wirtschafts- und Finanzexperten steigende Verbraucherpreise und eine Rezession infolge der Sanktionen und Gegensanktionen. Die russische Retourkutsche könnte den Rückwärtsgang einlegen. . .

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