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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Lebensversicherung

Bielefeld (ots) - Euro-Krise? War die nicht so gut wie überstanden? Griechenland, Portugal und Italien sind doch auf dem richtigen Weg. Und die Milliarden, mit denen Deutschland für den Erhalt der Einheitswährung zu haften hatte, werden kaum angerührt. Und doch werden jetzt die Rechnungen für die Euro-Rettung verschickt - an Sparer und Lebensversicherungskunden. Wer heute Geld an die Seite legt, auf Konsum verzichtet, um auch im Alter abgesichert zu sein, ist der Gekniffene.

Erst gestern ist die Bundesregierung der Branche entgegengekommen, die in der anhaltenden Niedrigzinsphase ihre Versprechungen nicht halten kann. Wer diesen blind vertraut hat und auf eine sichere, private Altersvorsorge gehofft hat, wird enttäuscht. Bestandskunden erhalten künftig weniger ausgezahlt, damit für Neukunden überhaupt ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden kann.

Es besteht keine Aussicht auf Besserung. Vermutlich wird heute die EZB den Leitzins erneut senken. Auf die Konjunktur hat das kaum Einfluss. Nur die Euro-Staaten freuen sich: Der Niedrigzins erleichtert das Schuldenmachen. Zahlen müssen andere.

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