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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zum Thema Zuwanderung/ausländische Fachkräfte

Bielefeld (ots) - Horst Seehofer und Angela Merkel sprechen Selbstverständlichkeiten aus: Bevor ausländische Fachkräfte nach Deutschland einwandern, sollten einheimische Arbeitslose qualifiziert werden. Damit allein aber ist der Mangel aus gut ausgebildeten Arbeitnehmer nicht zu begegnen. Das sagt nicht allein der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. Deutschland braucht klare Regeln, wer zur Aufnahme von Arbeit einreisen kann. Positive Beispiele dazu gibt es in Kanada, Australien und die USA. Dabei sollte sich niemand täuschen: Top-Ingenieure aus dem Ausland stehen nicht Schlange vor den deutschen Grenzen, um hier einzureisen. Sie ziehen die Vereinigten Staaten vor. Diese haben zwar strenge Regeln, aber da wissen die Fachkräfte, woran sie sind. Wer sich die derzeitige Zuwanderungsdebatte in Deutschland anhört, wird doch nur abgeschreckt. Danach hegt CSU-Chef Seehofer Bedenken gegen Einwanderer aus fremden Kulturkreisen. Was ist mit Wissenschaftlern aus Indien, Iran oder Irak? Die Einteilung in gute und weniger gute Ausländer bringt keine Fortschritte - zumal die Grenzen fließend sind.

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