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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Führerschein mit 17

Bielefeld (ots) - Ruck-Zuck geht anders. Aber wenn es um die Sicherheit im Straßenverkehr geht, muss auf Schnellschüsse verzichtet werden. Sieben Jahre nach ersten Tests in den Ländern dürfen von 2011 an 17-Jährige in ganz Deutschland den Pkw-Führerschein machen. Es ist richtig, dass im ersten Jahr nach der Prüfung ein erfahrener Begleiter auf dem Beifahrersitz dem Neuling am Steuer Sicherheit vermittelt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die 17-Jährigen fast 25 Prozent weniger Unfälle bauen als andere Führerscheinneulinge. Das wird ein beruhigendes Gefühl für die Eltern sein, die schlecht schlafen, wenn die großen Kinder abends allein mit dem Auto unterwegs sind. Gerade in den ländlichen Gebieten, in den die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht lückenlos sein kann, sind die jungen Menschen auf das Auto angewiesen. Je eher sie die Sicherheit am Steuer gewinnen, um so schneller können sie unabhängig die Schule oder die Lehrstelle erreichen. Wenn sie dann noch von ihren erfahrenen Begleitern Rücksichtnahme lernen und die Gefahr der Raserei einsehen - um so besser.

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