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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Sorgerecht

Bielefeld (ots) - Die Zeiten ändern sich. Und manchmal muss sich mit der Zeit auch das Gesetz ändern. Dabei ist Kindererziehung eigentlich noch nie alleinige Aufgabe der Mütter gewesen. Doch ihr Anteil war in der Tat so groß, dass es kaum jemand als unnatürlich empfand, dass Frauen in der Praxis fast allein darüber entschieden, ob der Vater am Sorgerecht für das gemeinsame Kind beteiligt wurde oder nicht. Doch der Mensch entwickelt sich weiter. Nicht nur die Frau hat sich emanzipiert, auch der Mann. Die neue Generation von Vätern weiß, wie man den Nachwuchs wickelt, Gute-Nacht-Geschichten erfindet, das Kinderzimmer aufräumt und wie man dem Sohn oder der Tochter das Einmaleins beibringt. Und diejenigen, die es nicht wissen, müssen es schleunigst lernen. Denn wo sich schon in Kindergärten und Grundschulen kaum Männer um die Erziehung kümmern, sollte dies wenigstens zu Hause eine Selbstverständlichkeit sein. Die Verpflichtung endet nicht, wenn die Eltern sich trennen. Schon deshalb ist das gemeinsame Sorgerecht vor allem eine Pflicht - eine Pflicht allerdings, die genauso oft Spaß macht.

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