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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Arminia Bielefeld

Bielefeld (ots) - Eine glückliche Figur hat auch der Aufsichtsrat nicht abgegeben, als der DSC Arminia immer tiefer in die Krise schlidderte. Die verschärfte Finanzlage war dem lange Zeit zu sorglosen Aufpassgremium nicht aufgefallen. Einen sich anbahnenden Ruin nicht zu erkennen oder zu übersehen, haben sich die Herren da schon vorwerfen lassen müssen. Nun sollen zwei Wirtschafts-Schwergewichte Einzug halten, Schüco-Boss Dirk U. Hindrichs und Modeunternehmer Gerhard Weber. Ihre Unternehmen sind Großsponsoren, die darum nicht jeden Tag in der Zeitung stehen müssen, aber schon sehr genau wissen wollen, wohin ihr Geld wandert. Und auch, ob sie es bei Arminia überhaupt mit Vollprofis zu tun haben, die einen Plan haben von dem, was sie tun. Vertrauen ist gut, wird aber oft enttäuscht. Kontrolle bringt weiter. Und so werden sich Hindrichs und Weber über kurz oder lang wohl persönlich an die Front begeben. Das geschieht zum Nutzen des Zweitligisten, der sich vorerst als gerettet betrachten darf, doch um seine Zukunftsperspektive noch viel härter kämpfen muss. Besser, wenn dies unter Aufsicht geschieht.

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