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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Bielefeld (ots) - Es scheint geschafft. Wie es aussieht, ist der unkontrollierte Ölfluss aus dem Leck im Golf von Mexiko fast 40 Tage nach dem Unfall endlich gestoppt. Spät? Ja! Zu spät? Auch das! Da sind die katastrophalen Folgen für Tiere und Pflanzen. Die stinkende Ölbrühe vergiftet ebenso das Leben im Wasser wie die Unmengen der eingesetzten Chemikalien. Wasservögel, Fische und anderes Meeresgetier kämpfen ums Überleben. Diesen Kampf müssen auch die Fischer sowie die vom Tourismus lebenden Unternehmen in den betroffenen Küstengebieten bestehen. Einnahmeverluste über mehrere Jahre hinweg kann sich niemand leisten. Und hier kommt BP ins Spiel. Der Ölmulti wird sehr tief in die Tasche greifen müssen, um Schäden und Schadensersatz zu bezahlen. Das dürfte angesichts der enormen Gewinne - allein 17 Milliarden Dollar in 2009 - nicht allzu schwer fallen. Fast noch wichtiger als die Schadensregulierung aber ist, dass in Zukunft weitaus schärfer auf Sicherheit und Bohrerlaubnisse geachtet wird. Wenn es dazu kommt, hatte das Unglück zumindest eine kleine positive Seite.

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