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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Anklage gegen Kachelmann

Bielefeld (ots) - Hat er oder hat er nicht? Die Frage, ob Jörg Kachelmann seine Ex-Lebensgefährtin mit dem Messer bedroht, verletzt und vergewaltigt hat, ist noch nicht beantwortet. Der Wetterexperte streitet die von der Frau angezeigte Tat nach wie vor ab. Bis zu einer möglichen Verurteilung muss auch für Kachelmann die Unschuldsvermutung gelten. Auch wenn das aufgrund der von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Indizien schwerfällt. Blut- und DNA-Spuren am Messer, Schnittverletzung am Hals und Hämatome an den Oberschenkeln der Frau weisen erst einmal darauf hin, dass die schweren Vorwürfe der Wahrheit entsprechen könnten. Nachdenklich stimmt zudem, dass die Anwälte des Fernsehmoderators in den zwei Monaten der bisherigen Untersuchungshaft keine Haftprüfung erwirkt haben. Über den Grund dafür lässt sich nur spekulieren. Angst vor einer Vorverurteilung? Gern wird der Wetterexperte wohl kaum die letzten zwei Monate in der Zelle geblieben sein. Wenn das Gericht nun die Klage zulässt, wird auch ein Urteil gesprochen. Spätestens dann steht fest, ob Kachelmann unschuldig ist oder nicht.

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