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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Wahlkampf in NRW

    Bielefeld (ots) - Es kommt auf jede Stimme an. Denn entschieden ist die Landtagswahl in NRW noch lange nicht. Umfragen zeigen, dass die politischen Lager ohne Mehrheit sind. Umso mehr trommeln die Parteien um Aufmerksamkeit. CDU, SPD und FDP läuteten am Wochenende die heiße Phase des Wahlkampfes ein und präsentierten dabei nur aufgewärmte Hausmannskost vom Vortag. Wie im Dreiklang warnen sie vor Bündnissen, an denen sie selbst nicht beteiligt sind. Wie originell. Was wird aus den Schulen auf dem Land, wenn die Zahlen der Kinder zurückgehen? Da wird es Schließungen geben müssen. Wie kommen die Kommunen aus der Finanzfalle, wenn Bund und Länder ihnen Aufgaben zuweisen, die Gemeinden bei der Finanzierung aber weitgehend alleinlassen? Antworten darauf waren bei den Mutmachparaden der Parteien kaum zu hören. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat gemerkt, dass er diesmal nicht von rot-grünen Fehlern im Bund profitieren kann. Wohlweislich warnt er vor einer Denkzettelwahl und blickt nach Berlin. Und SPD und Grüne haben noch nicht klar gemacht, was sie in einer Regierung besser machen wollen, aus der sie vor fünf Jahren abgewählt wurden.

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