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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Daimler

Bielefeld (ots)

Wenn Daimler tatsächlich mit der Zahlung von
umgerechnet 137 Millionen Euro an die USA die Korruptionsvorwürfe ad 
acta legen könnte, wäre das für den deutschen Autobauer ein 
Glücksfall. Denn je länger sich das Thema in der öffentlichen 
Wahrnehmung hält, desto mehr dürfte auch das Image des Stuttgarter 
Konzerns mit dem Stern leiden. So aber scheint Daimler mit einem 
Kratzer davonzukommen.
Korruption ist kein Kavaliersdelikt. Die Zahlung von Schmiergeld ist 
auch damit nicht zu rechtfertigen, dass dies weltweit gängige Praxis 
ist, um Kunden für Aufträge zu belohnen. Ob in Afrika, Asien oder 
Osteuropa - in vielen Ländern wird die Hand aufgehalten. Und die 
Deutschen mischen kräftig mit. Zuletzt mussten Siemens und der 
Lastwagen-Hersteller MAN Millionen-Strafen zahlen. Im Fall Siemens 
dauert die juristische Aufbereitung noch an. Und ob die betreffenden 
Daimler-Manager vor deutschen Gerichten ungeschoren davon kommen, ist
fraglich.
Daimler hat den Anspruch, besonders gute Autos zu bauen. Das sollte 
reichen, um nicht auf fragwürdige Kundenpflege mit Schmiergeldern 
angewiesen zu sein.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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