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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Nachhilfe

Bielefeld (ots) - Wenn Abiturienten kurz vor dem Abitur Nachhilfe in Mathe nehmen, um ihr Wissen aufzufrischen oder eine Note zu verbessern, ist daran nicht auszusetzen. Wenn aber immer mehr Grundschüler Nachhilfeunterricht nehmen, kann in den Schulen etwas nicht stimmen. Und es ist mal wieder ganz offensichtlich, dass es vor allem um mehr Personal und kleinere Klassen geht. Am Ende geht es also um mehr Lehrer, die mehr Zeit für ihre Schüler haben. Wie aber sollen Grundschüler, die nachmittags in einem Nachhilfeinstitut schon Deutsch und Mathe büffeln, ein entspanntes Verhältnis zum Lernen entwickeln? Sie stehen meistens unter doppeltem Druck: dem Anspruch, in der Schule mithalten zu können und oftmals dem ihrer Eltern, nach der Grundschule wenigstens auf die Realschule oder besser noch auf das Gymnasium zu gehen. Letzteres ist auch den Eltern ans Herz zu legen. Natürlich wünscht sich jeder für seine Kinder die beste Ausbildung. Doch dabei sollte das Wohl des Kindes nie außer acht gelassen werden. Und die beste Ausbildung kann man auch über Umwege erreichen. Zumindest sollte man dem Kind Zeit geben, sich zu entwickeln. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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