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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum SPD-Parteitag

Bielefeld (ots) - Mit einer ungewöhnlichen Rede hat SPD-Landeschefin Hannelore Kraft beim Landesparteitag klar gemacht, was sie unter Solidarität und Teilhabe für alle versteht. Das war bewusst anders als die Art und Weise, in der Jürgen Rüttgers ebenfalls für die Vereinbarkeit von sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlichem Fortschritt wirbt. Bei den Delegierten kam das an. Mit fast 100 Prozent bestätigten sie ihre Vorsitzende im Amt - ganz im Sinne des beginnenden Wahlkampfes. Kraft hatte leichtes Spiel mit Milieuanalyse statt Faktendebatte, mit Stimmungen statt Umfragewerten, mit viel Grundsätzlichem, aber wenig Details. Vor allem: Wer Wahlversprechen für 30 Milliarden Euro plant, muss nicht nur das vermeintliche Elend im Land beweinen, sondern auch über seriöse Finanzierung sprechen. Am peinlichsten aber war das Schweigen zur Linkspartei. Kein Wort dazu, dass sie ohne die Dunkelroten fast keine Chance hat, Ministerpräsidentin zu werden. Auch bot sie keine neuen Fakten zur Sponsoring-Affäre bei der CDU, nicht einmal ein Wort zu den Grünen, die offen mit der CDU flirten. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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