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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Opel:

Bielefeld (ots)

Man kann es den Beschäftigten von Opel ja nur
wünschen, dass endlich Ruhe einkehrt und die Sorgen um den eigenen 
Arbeitsplatz ein Ende haben. Durch Lohnverzicht haben sie bereits 
alles getan, was man tun kann. Und dennoch ist die geforderte 
1,5-Milliarden-Hilfe ein Schlag ins Kontor. Die Frage ist: Muss der 
Steuerzahler für Management-Fehler bei der Opel-Mutter General Motors
in der Vergangenheit aufkommen? Wenn man die Frage politisch mit 
Blick auf die vorläufige Rettung von Arbeitsplätzen in Deutschland 
sieht, muss die Antwort Ja lauten. Aus rein wirtschaftlicher Sicht 
ist die Hilfe indes unberechtigt.
Der von der Regierung aufgelegte Deutschlandfonds hat den Zweck, 
Unternehmen zu helfen, die aufgrund der Finanzkrise in Not geraten. 
Im Fall von Opel geht es aber um eine strukturelle Krise der 
Autohersteller. Angebot und Nachfrage müssen zu einem neuen 
Gleichgewicht finden. Wenn mehr Autos gebaut als letztlich gekauft 
werden, stimmt etwas nicht. Mit neuen Modellen will Opel die Kurve 
kriegen und sich im Wettbewerb behaupten. Gut so. Die geforderte 
Milliardenhilfe des Staates würde diesen Wettbewerb nur verzerren.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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