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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Umsatzrekord des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)

Bielefeld (ots) - Zwei Weltkriege, der Kalte Krieg, lokale militärische Auseinandersetzungen, Terroranschläge, Öl- und Weltwirtschaftskrisen, Doping, Bestechung: Nichts konnte die olympische Idee wirklich nachhaltig beschädigen. Selbst in Zeiten der weltweit größten Wertevernichtung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges läuft die Gelddruckmaschine der meist älteren Herren, die sich den fünf Ringen verschrieben haben, wie geschmiert. Zwar betonen die Gralshüter der Schneller-Weiter-Höher-Philosophie stets, dass der friedensstiftende Gedanke die wichtigste der olympischen Botschaften sei. Doch seit Juan Antonio Samaranch, in Zeiten Francos spanischer Sportminister, sein undemokratisches Zepter beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geschwungen hat, wird man den Eindruck nicht los: Es geht nur noch ums Geld. Und das wird dem IOC weiter in rauhen Mengen nach geworfen. Seit Peking haben die Berufsolympioniken aber erkannt, dass das Brechtsche Motto (Erst kommt das Fressen und dann die Moral) nicht überstrapaziert werden sollte. Damit Olympia weiter unkaputtbar bleibt. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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