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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Klima-Gipfel

    Bielefeld (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es sich nun doch anders überlegt und fährt im Dezember zum Klimagipfel nach Kopenhagen, obwohl ein neues weltweites Klimaschutzabkommen in weite Ferne gerückt ist. Sie will wenigstens dabei helfen, die Vorbereitung eines Abkommens voranzutreiben. Das ist die richtige Reaktion, steht doch nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft des Planeten auf dem Spiel. Die Regierungen der Industrie- und Schwellenländer sind sich im Ziel einig: Sie wollen den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur bis 2100 um mehr als zwei Grad verhindern. In den zentralen politischen Fragen - wer reduziert die Treibhausgase um welche Prozentpunkte, wer soll für den Klimaschutz wie viel zahlen - liegen die Positionen der Länder jedoch noch immer weit auseinander. Auch wenn in Kopenhagen keine greifbaren Ergebnisse mehr zu erwarten sind, eines ist unabdingbar: Die Konferenzteilnehmer müssen klare Klimaziele formuliere, zudem müssen alle schwerwiegenden Konsequenzen aufgezeigt werden, wenn diese nicht erreicht werden. Zum Klimaschutz gibt es keine Alternative.

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