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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Neuen Grippe

    Bielefeld (ots) - Nun gibt es also auch in Ostwestfalen-Lippe einen Todesfall in Zusammenhang mit der Neuen Grippe. Ist das ein Grund zur Panik? Eindeutig nein. Sehr wohl aber ein Grund, über die Schutzimpfung erneut nachzudenken. Die Todesfälle zeigen: So harmlos, wie der Erreger zunächst erschien, ist er nicht. Bei ansonsten gesunden Menschen ist der Krankheitsverlauf zumeist noch immer undramatisch. Wer aber körperlich geschwächt ist - etwa durch schwere Operationen oder chronische Vorerkrankungen -, für den kann die Neue Grippe zu einem tödlichen Risiko werden. Genau das hat das Robert-Koch-Institut stets betont und die Impfung vorrangig Risikopatienten empfohlen. Deshalb darf es nicht mehr vorkommen, dass Ärzte einzelner Fachrichtungen oder in einzelnen Orten die Schutzimpfung verweigern und Patienten an die Gesundheitsämter verwiesen werden. Gesunde Menschen sollten angesichts der knappen Serumvorräte zudem überdenken, ob sie sich wirklich schon jetzt impfen lassen wollen. Damit diejenigen, die den Impfstoff wirklich dringend benötigen, nicht leer ausgehen.

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