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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Vertrag von Lissabon:

Bielefeld (ots)

Von letzten Hürden beim EU-Reformvertrag war
schon mehrfach die Rede. Und dennoch hat es nach dem Beschluss mehr 
als zwei Jahre gedauert, bis die wichtigen Neuerungen im kommenden 
Monat in Kraft treten können. Tschechiens Präsident Vaclav Klaus wird
in die Geschichte eingehen, weil er mehrfach mit immer neuen Tricks 
und Forderungen versucht hat, eine neue Europäische Union zu 
verhindern. Zum Glück vergebens.
 Klaus hat aufgegeben und den Vertrag gestern unterschrieben. Nun 
kann das Reformpaket in Kraft treten. Damit werden 
Erpressungsversuche europakritischer Politiker, ob sie nun aus 
London, Prag oder Warschau kommen, immer noch nicht ausgeschlossen. 
Aber weil Mehrheitsentscheidungen bis auf wichtige Ausnahmen die 
Regel werden, kann die EU künftig hoffentlich effizienter arbeiten.
Ein Anfang könnte die Besetzung wichtiger Ämter in der Union sein. Es
müssen die besten her. Der Posten wie die des EU-Ratspräsidenten und 
des Außenbeauftragten darf nicht zum Versorgungsfall für abgehalftete
nationale Politiker werden. Wie in vielen Fällen zuvor.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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