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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Pro7/Sat1

    Bielefeld (ots) - Der Markt ist in Bewegung, und er packt zu. Der Pro7/Sat1-Konzern steht hoch in der Kreide. Ende Juni dieses Jahres waren es immerhin 3,43 Milliarden Euro. Ein »hübsches« Sümmchen, dass es zu tilgen gilt. Nur wie, das ist eben die spannende Frage. Reicht es aus, nach und nach kleine Spartensender zu gründen, die der Konsument dann pauschal oder Stück für Stück zusätzlich bezahlt? Wie ist es zu verhindern, dass die Zuschauer immer mehr ins Internet abwandern? Müssen nicht angesichts der Veränderungen auf dem gesamten Medienmarkt gänzlich neue Strategien erdacht werden, oder ist alles ausgereizt? Sparen, sparen und nochmal sparen, ist nun das erste Gebot. Der Münchner Konzern muss sich fragen lassen, wie er denn in diese Lage kommen konnte, welche Weichenstellungen schlicht falsch waren. War und ist das Programmangebot attraktiv genug, um die Zuschauermassen anzuziehen? Wohl nicht so richtig. Hier wird im Grunde ein Sender fast schon künstlich am Leben erhalten. Brauchen wir Pro7 und Sat1 wirklich? Wären sie nicht da, gäbe es immer noch Vielfalt genug.

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