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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Bachelor und Master"

    Bielefeld (ots) - Weniger Prüfungen, mehr Freiheiten - das klingt nach geradezu paradiesischen Zuständen, die Studenten durch die Nachbesserung der Bachelor- und Masterstudiengänge erwarten könnten. Doch wie soll das gelingen, ohne den Bologna-Prozess ganz in Frage zu stellen? Bachelor- und Masterstudiengänge sind eingeführt worden, um das Hochschulsytem europaweit zu vereinheitlichen. Dazu gehört auch eine zeitliche Straffung, um nicht von den europäischen Nachbarn abgehängt zu werden. Natürlich kann man die Regelstudienzeit von sechs auf acht Semester anheben, vielleicht gelingt es sogar, den Lehrplan damit zu entzerren. Utopisch aber ist, dass Studenten bereits im Bachelorstudium Themen vertiefen können. Dafür fehlt auch in acht Semestern die Zeit. Und wofür sonst gibt es den Master, in dem Wissen ergänzt und angereichert werden kann? Letztlich gilt, dass man Studenten nicht über einen Kamm scheren kann. Die einen sind glücklich, nach drei Jahren einen Uniabschluss in der Tasche zu haben. Die anderen möchten sich intensiv mit einem Thema beschäftigen. Für beide sollten die Hochschulen Alternativen anbieten.

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