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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zum Nobelpreis für Literatur

Bielefeld (ots)

Kaum ist der heiß ersehnte Name von der
Stockholmer Akademie in die Welt gepustet worden, zeigt sich zunächst
das gleiche Bild: Überraschung will man verspürt haben, riesige 
Freude wird vermeldet, Eloge folgt auf Eloge, kritische Stimmen sind 
selbstverständlich auch dabei. Also: »Business as usual«.
Eine wirkliche Überraschung, dass die in Rumänien geborene Deutsche 
Herta Müller zur Preisträgerin dieses Jahres gekürt wurde, ist es 
nicht. Gehört die zu Recht hochgelobte Schriftstellerin doch zu dem 
Kreis, der bereits im Vorfeld gehandelt wurde, neben anderen, die 
bereits seit langen Jahren auf der Liste stehen. Überraschend ist 
eigentlich nur die Reaktion Marcel Reich-Ranickis. Der sagte nämlich 
nichts.
Bemerkenswert ist indes, dass die Schweden ganz offensichtlich bei 
der Preisvergabe politisch motiviert waren. 20 Jahre Mauerfall und 
Ende des kalten Krieges, das ist wohl das Thema, dass zur diskreten 
Verbeugung der Akademie vor dieser Art Literatur geführt hat. 
Allerdings sollten sich die alten Herren in Schwedens Hauptstadt 
nicht zu sehr auf Europa konzentrieren. Mit einer Abschottung wäre 
auf Dauer niemandem gedient.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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