Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema katholische Bischöfe:

    Bielefeld (ots) - Heinz-Wilhelm Brockmann ist konservativer Christ, spricht mit »Wir sind Kirche«, war Mitbegründer der Schwangeren-Beratung Donum Vitae, pflegte gute Beziehungen zum Armen-Bischof Dom Helder Camara und ist seit acht Jahren Vizepräsident des Zentralkomitees Deutscher Katholiken. Wäre er an diesem Wochenende zum Präsidenten gewählt worden, niemand hätte sich ernsthaft gefragt, ob dieser Mann ein Linker ist, gar ein gefährlicher Geist, den alte Bischöfe fürchten müssen. Grotesk. Ein Minderheit der deutschen Bischofskonferenz hat Brockmann in geheimer Abstimmung die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit verweigert. Der selbst für eine Reihe von Oberhirten unverständliche Widerstand aus der Deckung heraus ist geeignet, den Ruf nach stärkerer Mitsprache der Laien jetzt erst recht auf die Agenda zu setzen. In Ihrer Resolution »Vertrauen wieder herstellen« geben die Laien jedenfalls zu erkennen, dass sie sich auf dem rechten Wege wähnen und dass sie den Dialog zwischen Bischöfen und Laien wollen. Vor allem wird deutlich, dass sie ihren Kandidaten Brockmann spätestens im Herbst auf jeden Fall wählen werden. Gut so!

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