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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur geplanten Steuerreform

Bielefeld (ots)

Wer die ganzen Steuern abschafft, bekommt bei
der nächsten Bundestagswahl meine Stimme. Ehrlich. Der Wettstreit ist
eröffnet. Aber im Ernst: Nach dem Kraftakt des Bundes mit 
milliardenschweren Konjunktur- und Hilfspaketen hätte sich niemand 
gewundert, wenn die Bundeskanzlerin und ihr oberster Kassenwart Peer 
Steinbrück uns die Wahrheit gesagt hätten: Wir wollen die Wirtschaft 
und unsere Arbeitsplätze retten und haben uns außergewöhnlich hoch 
verschuldet. Eigentlich sind wir pleite. In den nächsten fünf Jahren 
gibt es keine Wahlversprechen und -geschenke. Das wäre bitter, aber 
ehrlich.
Stattdessen ist jetzt zu hören, die Union schiebt nach einem Wahlsieg
die große Steuerreform an. Die zusätzlichen Kosten von 25 Milliarden 
sind dann zu stemmen, rechnet Unions-Fraktionschef Volker Kauder vor.
Aber warum erst nach der Bundestagswahl?
Wenn es um Steuergerechtigkeit, Entlastung des Mittelstandes und der 
Stärkung der Kaufkraft geht, gibt es andere Instrumente: 
Mehrwertsteuer runter und Abschreibung für Bauherren wieder 
einführen. Das ist schnell wirksam, kostet aber richtig Geld. Aber 
das steckt in vielen Einzelmaßnahmen, deren Wirkung umstritten ist.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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