Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den geplanten Kampfdörfern in der Senne

    Bielefeld (ots) - Die Frage, ob der Frieden Deutschlands am Hindukusch verteidigt werden kann, steht beim Thema Ausbau des Truppenübungsplatzes Senne nicht zur Debatte. Deutschland hat sich entschlossen, Afghanistan beim Wiederaufbau zu helfen. Hierzu ist auch die Entsendung von Soldaten notwendig. Denn Afghanistan darf nicht erneut zum Rückzugs- und Regenerationsraum des internationalen Terrorismus werden. Um für den Einsatz gerüstet zu sein, müssen die Soldaten unter realistischen Bedingungen üben. Sind die Soldaten nicht gut vorbereitet, kann das Menschenleben kosten. Unter diesem Gesichtspunkt muss der Ausbau des Truppenübungsplatzes gesehen werden. Somit ist es an der Zeit, dass die britischen Streitkräfte ihre konkreten Planungen offen auf den Tisch legen, damit auch genau so offen darüber diskutiert werden kann. Es wäre vorschnell, wenn die Bezirkskonferenz für Naturschutz heute in Detmold - ohne die Planungen genau zu kennen - bereits eine Resolution gegen die neuen Übungseinrichtungen verabschiedet. Zudem sei daran erinnert, dass die Briten in der Senne vorbildlich Naturschutz praktizieren. Nur so könnte sich eine bedeutsame Kulturlandschaft entwickeln.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: