Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Gasstreit

    Bielefeld (ots) - Es ist ein Trauerspiel in ungezählten Akten. Der Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland blockiert nun schon seit fast zwei Wochen die Wiederaufnahme der russischen Gaslieferungen durch die Ukraine. Empörend ist dabei, dass das Machtgerangel der Politiker weiterhin unschuldige Menschen trifft. Viele Bürger auf dem Balkan können ihre Wohnungen nicht mehr heizen. Auch wenn nach dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin wieder einmal die Lösung nahe sein soll, so sind doch Zweifel angebracht. Die wirtschaftlich vor dem Ruin stehende Ukraine hat es bisher stets verstanden, den Gasstreit immer wieder aufs Neue zu entfachen. Dabei treiben die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko und der ukrainische Präsident Präsident Viktor Juschtschenko ein schäbiges Spiel. Sie nutzen ihre Schlüsselposition als Gas-Transitland, um halb Europa als Geisel zu nehmen. Natürlich geht es ums mehr Geld. Das heißt aber auch: Die Rechnung werden am Ende die Verbraucher zahlen. Wann begreifen die Politiker endlich, dass wir uns unabhängiger vom Gas aus Russland machen müssen? Daran gilt es zu arbeiten. Mit Hochdruck.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: