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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Energiepreise

    Bielefeld (ots) - Wieder einmal sind die Spritpreise ausgerechnet vor einem langen Feiertagswochenende gestiegen. Also zu einem Zeitpunkt, wo wir Bürger gerne mal mit Auto verreisen, Freunde in anderen Städten besuchen oder einen Kurzurlaub antreten. Wer an seinen Plänen festhält, muss an der Tankstelle so tief in die Tasche greifen wie nie zuvor. Die Spritpreise sind auf Rekordhöhen geklettert. Autofahren wird zum Luxus. Über all den Ärger, den die meisten Deutschen dann doch schlucken, bleibt die Frage nach den Gründen für die Preistreiberei. Kriegen die Mineralölkonzerne den Hals nicht voll? Auch wenn wir gerne einen Buhmann hätten, um unseren Frust loszuwerden, diesmal fällt die Antwort differenzierter aus. Ein gehöriges Maß Mitschuld an der teuren Energie haben mittlerweile milliardenschwere Fonds und Finanzinvestoren. Sie treiben den Markt durch ihre Kauforders in schwindelerregende Höhen. Ihre Spekulationen sind der wohl entscheidende Treibstoff für immer höhere Ölpreise, die letztlich die gesamte Energie verteuern und alle Bürger treffen. Die Regel, dass die Nachfrage den Preis bestimmt, ist hier ausgesetzt. Was können wir tun, um ein wenig zu sparen? Am besten, das Auto stehen lassen.

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