EUROSPORT

EUROSPORT-Experte Manfred Jantke über das legendäre 24 Stunden-Rennen: "Jacky Ickx war der Größte."

Der EUROSPORT-Experte und frühere Porsche-Rennleiter Manfred Jantke (m.) im Gespräch mit dem sechsfachen Le Mans-Sieger Jacky Ickx (r.), Le Mans 1982. EUROSPORT sendet am Wochenende mehr als 11 Stunden live vom 24 Stunden-Rennen.

    München/Le Mans (ots) -

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    Mehr als elf Stunden wird EUROSPORT am kommenden Wochenende live vom 24 Stunden-Rennen von Le Mans berichten. Die Reporter bei diesem Klassiker sind Motorsport-Ressortleiter Stefan Heinrich und Sportwagen-Experte und Ex-Porsche-Rennleiter Manfred Jantke. Für eurosport.de wird AUDI-Pilot Frank Biela seine Einschätzung zum Rennen abgeben.

    EUROSPORT Le Mans-Experte Manfred Jantke begleitet den Langstrecken-Klassiker schon seit Jahrzehnten intensiv. Von 1972 bis '92 war er Direktor für Öffentlichkeitsarbeit bei Porsche in Stuttgart, bis '82 in Personalunion auch Sportchef und Rennleiter. Seit 1993 ist er freier Journalist und PR-Berater. Sein Urteil über das Rennen, bei dem er zusammen mit Stefan Heinrich mehr als zehn Stunden im Reporter-Dauereinsatz sein wird: "Le Mans ist niemals lang oder langweilig - aber sehr unkomfortabel."          Manfred Jantke im Interview:          Was macht die Faszination der 24 Stunden von Le Mans aus?

    Die ultraschnelle, gefährliche Rennstrecke von Le Mans, die in ihrem schnellen Teil auf gesperrten Landstraßen verläuft, vereint sich mit der lethargischen Provinzialität der Sarthe zu einer einzigartigen, manchmal bedrohlichen Faszination.          Welche Begebenheit in Ihrer persönlichen Le Mans-Geschichte kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie jetzt für EUROSPORT nach Frankreich fahren?

    1982 brachen wir bei Porsche als Rekordieger mit dem festen Credo, dass Le Mans nur mit erprobten und bewährten Rennwagen zu gewinnen sei. Mit drei Porsche 956 C schickten wir völlig neuentwickelte Autos, die ganze 1.000 Rennkilometer gelaufen waren, in das schwere Rennen. Das Ergebnis: die Plätze eins, zwei und drei.          24 Stunden - das ist eine Tortur für Fahrer und Teams. Auch für die Kommentatoren? Wie lange am Stück werden Sie das Rennen verfolgen?

    Als Kommentator verfolgt man das Rennen praktisch rund um die Uhr. Gut zehn Stunden verbringt man in der winzigen Kommentatorenkabine auf einem Barhocker sitzend. Dennoch empfindet man Le Mans nie als lang oder langweilig - aber als sehr unkomfortabel.          Wer war - oder ist - für Sie der größte Fahrer in der Geschichte des Rennens?

    Der eindrucksvollste Le Mans-Pilot war für mich Jacky Ickx. Und
dies nicht nur wegen seiner vielen Siege. Der Belgier überragte die
anderen Topfahrer an Rennintelligenz und Willenskraft. Zudem
beeindruckt er noch heute durch seine außergewöhnlich charismatische
Persönlichkeit.
    
    Worauf, glauben Sie, dürfen wir uns bei Le Mans 2001 freuen?
    
    In diesem Jahr scheint AUDI der unschlagbare Favorit zu sein. Das
Rennen bezieht seine Spannung aber nicht zuletzt daraus, wie weit die
modernen Hightech-Rennwagen bei dem vorgelegten Tempo in der Lage
sind, diese extreme Langstreckenprüfung zu bestehen.
    
ots Originaltext: EUROSPORT
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Werner Starz (wstarz@eurosport.co.uk),
Tel.: 0049 (0)89-958 29 204.



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