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Wie Sebastian Edathy einen "Zeit"-Reporter einschüchtern wollte

Verden (ots) - Der frühere SPD-Politiker Sebastian Edathy hat versucht, einen "Zeit"-Reporter einzuschüchtern. Das meldet der Branchendienst Newsroom.de.

Bei dem Journalisten handelt es sich um den "Zeit"-Investigativ-Reporter Christian Fuchs, dessen Porträt über Sebastian Edathy am Donnerstag in der Wochenzeitung erschien.

"Sebastian Edathy wirft mir "Ausforschung" vor, seine Fans diffamieren mich darauf hin als "Schande", "Schweinejournalismus" und "Arschloch"", so Christian Fuchs gegenüber Newsroom.de. Sein Vergehen ist rein journalistischer Natur: "Ich sehe die grundlegende Aufgabe der Presse darin, unabhängig zu recherchieren und Fragen zu stellen. Nachdem Sebastian Edathy unsere Interviewanfrage abgelehnt hatte, blieb uns nichts anderes übrig, als mit engen Vertrauten aus seinem Umfeld zu sprechen", so Christian Fuchs.

Irritiert über das Vorgehen von Sebastian Edathy zeigt sich die "Zeit"-Spitze. "Das Investigativ-Ressort hat die Äußerungen Edathys mit Verwunderung zur Kenntnis genommen", erklärt die "Zeit"-Chefredaktion auf Anfrage von Newsroom.de. Öffentliche verbale Diskreditierungen seien aber grundsätzlich selten, heißt es bei der "Zeit", würden allerdings "in der Regel nicht kommentiert."

Lesen Sie den kompletten Fall auf Newsroom.de, dem Branchendienst für Journalisten und Medienmacher: http://nsrm.de/-/2da

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