Medienfachverlag Oberauer GmbH

"Die 500": Von Anja Thiede über Forough Hossein Pour bis hin zu Kerstin Nyst

Berlin (ots) - Wer sind die Kolleginnen, die die Medien bewegen? Newsroom.de präsentiert "Die 500", Medienmacherinnen aus den verschiedenen Bereichen, bei denen Leidenschaft für Medien mit dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zusammenkommen.

Für Deutschlands Medienmacherinnen ist es eine großartige Nachricht. Zum 1. Oktober übernimmt die Publizistin und Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel die Chefredaktion der "Wirtschaftswoche". Das hat der Verlag heute mitgeteilt.

Wie vielfältig und großartig weibliche Medienfrauen sind, beweist der Ehrenpreis "Die 500", den Newsroom.de präsentiert und der engagierte Kolleginnen aus Journalismus, Verlagswesen, Medienmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, PR und Marketing, aus Print, TV, Web und Hörfunk ehrt.

Denn ein Baustein für den Erfolg von Frauen in der Medienbranche ist auch ihre Sichtbarkeit. Diese Sichtbarkeit der Medienmacherinnen wollen wir mit "Die 500" steigern.

Newsroom.de veröffentlicht Tag für Tag im Netz auf www.newsroom.de und im Newsletter eine Preisträgerin von "Die 500 - Medienfrauen", die ihren Job liebt.

Zu den Preisträgerinnen gehören Diane Baatani, Kerstin Nyst, Forough Hossein Pour, Beatrix Gutmann, Stefanie Müller, Maike Jaspers (geb. Krause), Heike-Maria Schmidt, Anja Thiede, Amelie Fröhlich, Sarah Pust und Dr. Sabine Holicki.

"Die 500": Wer dazu gehört

Diane Baatani, 33, Redakteurin bei der Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide in Uelzen: "Bei den ersten Radiosendungen mit 16 Jahren fand ich es aufregend, Einblick in viele verschiedene Bereiche zu bekommen, zu denen man normalerweise kaum Zugang findet. Besonders Spaß gemacht hat es, von den Themen aus einem Studio heraus den Hörern zu erzählen. Das hat meine Berufswahl beeinflusst. Nach dem Abitur kam dann auch der Wunsch hinzu, investigativ zu arbeiten und zu bestimmten Fragen die Wahrheit herauszufinden. Ich wollte Ideen von verschiedenen Seiten kritisch beleuchten und darüber Leser, Hörer oder Zuschauer auf spannende Weise informieren." Mehr: http://nsrm.de/-/1w7

Kerstin Nyst, 47, Pressesprecherin Journalistenzentrum Deutschland mit den Verbänden DPV Deutscher Presse Verband & bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten. Chefredakteurin JournalistenBlatt: "Zu Beginn meiner beruflichen Karriere war ich erst einmal nur froh, die Schule hinter mich gebracht zu haben und endlich Geld verdienen zu können, um finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Zum Auftakt meines Arbeitslebens habe ich zwar noch nicht hauptberuflich in meinem Traumberuf als Journalistin gearbeitet. Aber ich hatte mein Ziel, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen, schon seit früher Jugend vor Augen. Damals, als Redakteurin unserer Schülerzeitung, wollte ich Gerechtigkeit, wollte Missstände aufdecken, recherchieren, informieren, publizieren und irgendwann einmal mit meiner Arbeit reich und berühmt werden. Reich und berühmt bin ich zwar immer noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden." Mehr: http://nsrm.de/-/1w6

Forough Hossein Pour, 41, freie Redakteurin, freie Medientrainerin (DW-Akademie): "Mein Fokus liegt auf gesellschaftliche aber auch der politischen Entwicklung im Iran und Afghanistan. Angesichts der brisanten Lage ist es umso wichtiger, das komplexe Geschehen in der Region mit viel Hintergrundwissen einzuordnen. Gleichzeitig ist es für mich eine Herausforderung als Medientrainerin zu arbeiten und somit meine jahrelangen Erfahrungen, mein Wissen an junge Journalistinnen und Journalisten in Afghanistan weiter zu vermitteln." Mehr: http://nsrm.de/-/1w5

Beatrix Gutmann, 52, Leitung Social Media und Community Management für lokalkompass.de bei den WVW/ORA Anzeigenblättern in Essen: "Am Anfang meiner beruflichen Laufbahn gab es weder Internet noch Smartphone. Unvorstellbar heute und damals so utopisch wie die Geschichten aus der Enterprise. Ich wusste nur, dass ich etwas Abwechslungsreiches machen möchte und keinen sturen Bürojob. Darum habe ich in der Vergangenheit oft das Unternehmen und auch meinen Beruf gewechselt und war ständig auf der Suche nach dem Job, der mir richtig Spaß macht. Das Internet hat mich dann auf den richtigen Weg gebracht. Eine für mich sehr positive Entwicklung die bis heute anhält. Ich finde es spannend zu sehen, was alles möglich ist. Heutzutage ist einfacher seine berufliche Perspektive selbst in die Hand zu nehmen. Jeder kann so schreiben, dass es jeder lesen kann. Man kann sich selbst zur Marke machen, zu Anfang meiner beruflichen Laufbahn undenkbar." Mehr: http://nsrm.de/-/1w3

Stefanie Müller, 35, Redaktionsleitung Wochenblätter und Sonderthemen der NAK GmbH & Co. KG, einer Tochterfirma der Südwest Presse Ulm: "Was mich derzeit bewegt ist die Frage, ob und wie die Verlage die Hürden und Klippen der immer stärker digitalisierten Gesellschaft meistern. Wie wird sich das in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auf die Publikationen auswirken? Dazu gehört für mich auch die Frage, wie sich der Beruf des Journalisten in den kommenden Jahren wandeln wird." Mehr: http://nsrm.de/-/1w2

Maike Jaspers (geb. Krause), 26, Redakteurin bei Focus Gesundheit: "Als Redakteurin bei einem Gesundheitsmagazin ist es meine Aufgabe, kranken Menschen und ihren Angehörigen Informationen und Ratschläge zu liefern, auf die sie sich verlassen können und die ihnen wirklich weiterhelfen. Wir haben daher eine große Verantwortung gegenüber unseren Lesern. Das ernste Thema "Krankheit" dann so unterschiedlich und unterhaltsam zu verpacken, dass ein Magazin daraus wird, ist eine große Herausforderung, die immer wieder neu spannend ist." Mehr: http://nsrm.de/-/1w1

Heike-Maria Schmidt, 55, Freie Texterin, Redakteurin, Fachjournalistin und Übersetzerin - Schwerpunkt: IT; derzeit in fester Kundenhand als Online-Redakteurin. Auszubildende im Songtexten: "Als ich Mitte der 1980er Jahre als "Dipl.-Psych." die Uni verließ, ahnte ich nicht, dass ich später einmal als Texterin mein Geld verdienen würde. Außer für das Studium (Psychologie und Germanistik) habe ich damals nur in meiner Freizeit geschrieben - hauptsächlich Gedichte, Glossen und kleine Geschichten. Über viele berufliche Umwege und nach langer kreativer Pause bin ich dann "wie von selbst" zum Schreiben zurück- und beim berufsmäßigen Texten angekommen. Dafür war jedoch eine wichtige Weichenstellung erforderlich: die Absage an eine gut bezahlte IT-Karriere." Mehr: http://nsrm.de/-/1w0

Anja Thiede, 45, Pressereferentin der Carl Duisberg Centren, Dienstleistungsunternehmen im Bereich der internationalen Bildung und Qualifizierung: "Wenn ich die vielen Nationen sehe, die mir tagtäglich bei meiner Arbeit begegnen, sei es in Persona oder auch thematisch, freue ich mich jeden Tag aufs Neue über meine Aufgabe: Menschen aus aller Welt darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Kommunikation allgemein, Sprache und interkulturelle Kompetenz für die internationale Verständigung sind, beruflich wie auch privat - welche Bedeutung es hat, auch einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Die neuen Medien machen heute vieles leichter und die Welt scheint ein Dorf - aber in der Praxis stellen gerade diese neuen Kommunikationswege viele Nutzer vor echte Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Hier gibt es noch viel zu tun." Mehr: http://nsrm.de/-/1vz

Amelie Fröhlich, 30, Nachrichtensprecherin beim Radio (WDR und Deutschlandradio). "Ein Meilenstein meines bisherigen Lebens war meine Geburt. Dafür noch einmal herzlichen Dank an meine Eltern :). Mehr: http://nsrm.de/-/1vy

Sarah Pust, 37, Freie Redakteurin, Event-Moderatorin, Texterin, Expertin für digitale Konzepte: "Es gibt wohl keinen Beruf, in dem man so viele persönliche Geschichten weitererzählt. Und Fragen fragen darf, die in anderen Kontexten unhöflich wären. Mich motiviert besonders, dass mit den neuen Medien jeder die Plattform für seine Berichterstattung erschaffen kann, und dass es für eine Geschichte, die erzählt werden will, kaum noch technische Grenzen gibt." Mehr: http://nsrm.de/-/1vx

Dr. Sabine Holicki, Freiberufliche Beraterin für Marketing & Kommunikationsstrategien, Schwerpunkt Online-Marketing und Social Media: "eigentlichen Säulen unserer Wirtschaft, weil sie ihr Können meist nicht als Machthebel sehen, sondern als Saatgut, das durch Teilen mit anderen noch wächst. Viele verkaufen ihre Talente dadurch unter Wert. Wenn sie alle für gleiche Bezahlung auf die Barrikaden gingen, käme die Wirtschaft in Wanken. Oft begnügen sich Frauen jedoch mit immateriellen Benefits, wie Anerkennung und Teamerfolg. Ein von Unternehmen wohl gerne angenommenes, aber oft genug gering geschätztes Geschenk. So hat die Wirtschaft eigentlich zwei Entlohnungssysteme, die ungleich verteilt sind." Mehr: http://nsrm.de/-/1vw

Pressekontakt:

Bülend Ürük
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