Medienfachverlag Oberauer GmbH

Geniale Ideen für Blattmacher - 4. Band erschienen

Salzburg-Eugendorf (ots) - Wie findet man die Nähe zu seinen Lesern? Wie bereitet man alltägliche Themen genauso spannend auf wie Katastrophenthemen? Warum lebt ein Reporter 31 Tage in einem Selbstversuch umweltbewusst? Und wie schafft man es, 51 Wissenschaftler an einen Ort zu bringen, um Fragen von Bürgern zu beantworten?

Täglich stehen Journalisten und Blattmacher vor der Herausforderung, ihre Themen spannend aufzubereiten, um den Lesern eine gute Zeitung bieten zu können. Damit Zeitungen für Leser interessant bleiben, müssen immer wieder neue Darstellungen und Konzepte entwickelt werden. Die besten Ideen werden jährlich mit dem renommierten Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer Stiftung ausgezeichnet, der seit 1980 jährlich vergeben wird.

Diesjähriger Sieger ist das "Hamburger Abendblatt" mit der Serie "Das heile und das hässliche Hamburg". Die Redaktion berichtete nicht nur über die schönen, sondern auch die hässlichen Seiten der Stadt mit all ihren Skandalen, Problemzonen und Schwierigkeiten der Bewohner. Im Mittelpunkt des Konzepts stand die Nähe zu den Lesern. Sie wurden aufgefordert, ihre Geheimtipps aus den Stadteilen zu schicken, die im Internet und teilweise in der Zeitung veröffentlicht wurden.

Weitere Preisträger sind unter anderem die "Freie Presse" mit ihrem Konzept "Kreisreform leserfreundlich", einer Serie über die Auswirkungen der Gebietsreform und die "Badische Zeitung" mit einer verständlichen Darstellung von trockenen Zahlen des Haushalts.

Die besten Arbeiten sind im Ergänzungsband 2008 der Bücherreihe "Rezepte für die Redaktion" zusammengefasst. Auf 264 Seiten stellt Dieter Golombek die nachahmenswerten journalistischen Projekte vor, erklärt Hintergründe, nennt Details zum Organisationsaufwand und zur Umsetzung, nennt Ansprechpartner für Fragen und zeigt die ausgezeichneten Zeitungsseiten zum Nachlesen.

"Rezepte für die Redaktion" wendet sich an Journalisten, Chefredakteure, Verleger und Führungskräfte aus Medienhäusern. "Die in diesem Buch vorgestellten Projekte sind über den Tag hinaus aktuell und sie haben Rezeptcharakter. Rezepte kann man verfeinern, selbst wenn sie gut sind. Die Spitzenköche, die sich die Rezepte ausgedacht haben, erheben dagegen keinen Einwand", betonte Golombek bereits in seiner Einleitung im ersten Band, der 2005 erschienen ist.

Zu 55 unterschiedlichen Themen, von "Katastrophen", "Europa", "Alltag", "Leser", "Kultur", "Lebenshilfe" bis hin zu "Ausländer", "Demokratie", "Stadtteile", "Verbraucher" und "Wirtschaft" bietet der Autor preisgekrönte journalistische Beispiele zum "Nachkochen".

Herausgeber ist die Konrad-Adenauer-Stiftung, verlegt ist das Buch im Medienfachverlag Oberauer.

Dieter Golombek: "Rezepte für die Redaktion - Ergänzungsband 2008", Medienfachverlag Oberauer, Salzburg, 2008, 264 Seiten, Euro 9,90, ISBN 3-901227-27-X, zu beziehen direkt über den Verlag (eMail: vertrieb@oberauer.com), im Internet unter www.newsroom.de/shop oder über den Buchhandel. Der 1. Band kostet Euro 19,80, Band 2 und 3 kosten Euro 9,90. Alle Bücher sind noch erhältlich.

Pressekontakt:

Johann Oberauer, Tel. +43/664/2216643, 
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