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Das RTL II Wissenschaftsmagazin "Welt der Wunder" mit einem SPEZIAL zu Pfingsten: "Ist Gott tot? Warum wir nicht mehr glauben"

München (ots) -

   - Moderation: Hendrik Hey
   - Sendetermin: Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, 19:00 Uhr bei RTL II 

In Deutschland leben laut Statistik über 25 Millionen Christen, über 3 Millionen Muslime und über 200.000 Juden. Ob die Menschen tatsächlich gläubig sind, lässt sich nicht nachweisen. Die deutsche Bischofskonferenz verzeichnet von 2004 bis 2006 über 280.000 Kirchenaustritte, dagegen aber nur knapp 45.000 Eintritte und Wiederaufnahmen. Der Glaube in Deutschland scheint zu schwinden. Oder verändert er sich nur und es wurden andere Religionen gefunden? Denn neben den drei großen Weltreligionen existieren unzählige andere Glaubensgemeinschaften wie christliche Splittergruppen, Hindus, Buddhisten oder weitere Ersatzreligionen. "Welt der Wunder" geht diesen und weiteren interessanten Fragen nach, auf die es nicht leicht ist, eine Antwort zu finden.

Vor über 2000 Jahren hatte Jesus von Nazareth revolutionäre Ideen und bezeichnete sich als Sohn Gottes. Dadurch, dass es ihm gelungen ist, durch die Verkündung seiner Ideen und seiner Welt- und Wertevorstellungen eine große Anhängerschaft zu finden, die seine Philosophie auch nach seinem Tod noch verbreiteten, wurde er zum Begründer des Christentums. Heute machen über 2,1 Milliarden Gläubige weltweit das Christentum zur größten Weltreligion. Worin liegen die Gründe dafür, dass aus den Ideen dieses Mannes die größte Weltreligion entsteht? Warum übte ausgerechnet Jesus eine solche Faszination auf die Menschen aus? "Welt der Wunder" erklärt, wie aus einer Bewegung eine Religion wird.

Aber warum glauben Menschen überhaupt an etwas, was nicht bewiesen werden kann? Niemand kann die Wunder Jesu oder gar die Existenz Gottes wissenschaftlich nachweisen. Trotzdem sind alle Gläubigen davon überzeugt. Religionskritiker suchen nach dem Beweis für die Existenz eines Gottes - bisher ohne Erfolg. Der amerikanische Neurologe Michael Persinger versuchte dagegen, den Glauben nachzuweisen, indem er die Ursache dafür beim Mensch gesucht hat. Dabei hat er eine erstaunliche, aber umstrittene Entdeckung gemacht: Wird ein bestimmtes Areal im Gehirn stimuliert, glaubt der Mensch, eine spirituelle Erfahrung zu machen. Der Gottesglaube scheint demnach evolutionäre Gründe zu haben!

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