Deutscher Bauernverband (DBV)

DBV vertritt rechtliche Ansprüche der Bauern im Nitrofen-Skandal / Klageforderungen gegen Futterunternehmen, Öko-Kontrolleinrichtungen und Bund/Länder

    Berlin (ots) -  Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist irritiert
über Äußerungen von Bundesministerin Renate Künast und Staatssekretär
Alexander Müller, wonach im Nitrofen-Skandal Landwirten Sammelklagen
nur gegen Futtermittelunternehmen empfohlen werden. Der DBV hatte in
den bisherigen beiden Krisensitzungen ebenso wie über seine
Pressemitteilungen verdeutlicht, dass er alle geschädigten Landwirte
rechtlich vertritt. Danach werden die Ansprüche von betroffenen öko-
und konventionellen Landwirten gegenüber der Futtermittelwirtschaft,
aber auch gegen Bund und Länder, wegen ihrer Kontroll- und
Informationspflichten rechtlich vertreten. Auch rechtliche Ansprüche
der Öko-Landwirte im Zusammenhang mit der Öko-Kontrolle werden
geprüft, stellt der DBV fest.
    
    Für die Landwirtschaft ist es unerträglich, dass Bund und Länder
die Untersuchungen der Futtermittellieferungen nur sehr schleppend
vornehmen. Dadurch steigt täglich der wirtschaftliche Schaden der
gesperrten Betriebe. Der DBV fordert nochmals Bund und Länder auf,
alle vorhandenen Untersuchungskapazitäten, auch bei
Landwirtschaftskammern und privaten Labors, in das
Nitrofen-Untersuchungsprogramm einzubeziehen. Durch offenkundig
äußerst schwerfälliges Krisenmanagement geraten unschuldig vom
Nitrofen-Skandal geratene Bauernfamilien in Existenznot. Der
wirtschaftliche Schaden wird unnötigerweise ständig vergrößert.
    
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