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Pipeline-Taucher: Kein Job ist zu hart für sie


München (ots) - Keine 30 Männer halten diesen körperlichen und seelischen Strapazen stand. Von schwimmenden Tauchzentralen wie der "Skandi Arctic" werden sie zu riskanten Einsätzen auf den Meeresboden geschickt. Ihre Hauptaufgabe sind der Bau und die Reparatur von Öl- und Gas-Pipelines, berichtet die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Heft 11/11, ab morgen im Handel).

Die "Skandi Arctic", 2009 vom Stapel gelaufen, ist das größte und modernste Tauchschiff der Welt. In den so genannten Tauchkammern muss stets die richtige Temperatur und der richtige Druck herrschen. Hinter dicken Stahlwänden bereiten sich die Taucher auf ihre Missionen vor. Von dort aus tauchen sie einmal am Tag in die Weiten der Meere ab. Deutlich weiter als jeder gewöhnliche Taucher dringen sie in die Ozeane vor. Erst in einer Tiefe von 180 Metern ist Schluss.

Die Taucher der "Skandi Arctic" leben wochenlang unter dem Druck, der auch am Meeresboden herrscht. Ein Gewirr von Leitungen, Pumpen und Schaltkreisen garantiert den konstanten Überdruck. Privatsphäre gibt es nicht. Lediglich auf der Toilette, einer kleinen Edelstahl-Schüssel, können die Taucher ein Schott hinter sich zuziehen. Aber selbst dort läuft Kameraüberwachung. 14 Tage dauert eine Tauchmission. Hinzu kommen bis zu sieben Tage für Dekompression, während der die Männer nicht mehr ins Wasser dürfen. Der Druck wird dann behutsam abgebaut.

Pressekontakt:

Andrea Wagner
Kommunikation/PR
G+J Frauen/Familie/People 
Gruner + Jahr AG & Co KG
Tel.: 040/3703-2980
E-Mail: wagner.andrea@guj.de