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Bestandsaufnahme und Kompass der TV-Landschaft: JAHRBUCH FERNSEHEN - die aktuelle Ausgabe 2008

    Berlin (ots) - Sechs anregende Essays, eine abwechslungsreiche medienkritische Inventur des vergangenen Fernsehjahres und einen lückenlosen Serviceteil für die Kommunikationsbranche präsentiert das neue JAHRBUCH FERNSEHEN 2008, dessen Cover diesmal der TV-Komiker Kurt Krömer ("Krömer - Die internationale Show", ARD/rbb) ziert.

    Die Medienpräsenz und strategische Kommunikation der "Podcast-Kanzlerin" Angela Merkel analysiert "Zeit"-Chefkorrespondent Gunter Hofmann - mit Erkenntnissen, die für die Medien selbst nicht eben schmeichelhaft sind. Frankreich-Kennerin Isabelle Bourgeois wiederum demaskiert die gängigen, eher mechanistischen Vorstellungen deutscher Medienkritiker von den virtuosen Selbstinszenierungsversuchen des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ("Projektionsfläche für stellvertretende Entrüstung").

    Als "Kulturschock" bewertet Videojournalist Mario Sixtus ("Der elektrische Reporter") in einer scharfsinnigen Tour d'Horizon durch das "Netz der Möglichkeiten und Unwägbarkeiten" den Ausflug der Fernsehsender ins Internet. Der Politik- und Sozialwissenschaftler Herfried Münkler entwirft eine medienpolitische Gegenstrategie zu den wiederholten Versuchen von Terroristen, Fernsehbilder als Waffen einzusetzen ("Prime-Time-Terrorismus"). Außerdem durchleuchtet Caspar Busse, Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung", das überraschende Comeback von Leo Kirch auf die deutsche Medienbühne, und "taz"-Autor Jan Feddersen leistet Beratungsdienste speziell in Richtung unverwechselbarer öffentlich-rechtlicher Programmqualitäten.

    Eingeleitet wird der Band mit einem Editorial der Mitherausgeber des Jahrbuchs, Claudia Cippitelli und Uwe Kammann. Sie sondieren und vermessen die Bewegungen und Formationen der komplex sich verschränkenden Medienentwicklungen ("Blühende Hybrid-Landschaften").

    Neben diesen medienpolitischen Anmerkungen und Ausblicken zum TV-Geschehen zieht das JAHRBUCH FERNSEHEN 2008, wie gewohnt, eine Bilanz der vergangenen zwölf Fernsehmonate: mit spitzen TV-Kritiken zu wichtigen und originellen Sendungen des Jahres sowie dem ausgedehnten, detailreich einordnenden Jahresrückblick von Dietrich Leder, der darin zu dem süffisanten Schluss kommt, dass wir in einer Phase der Übergange "alle irgendwie Knut" waren.

    Über alles Bemerkenswerte, Empfehlenswerte und Sehenswerte im vergangenen Fernsehjahr informiert konzentriert die Dokumentation der renommiertesten Fernsehpreise: des Adolf-Grimme-Preises, des Robert-Geisendörfer-Preises, des Fernsehfilm-Preises der deutschen Akademie der Darstellenden Künste und des Deutschen Fernsehpreises.

    Wie immer bietet das JAHRBUCH FERSEHSEN den aufwändigsten und aktuellsten Serviceteil der Medien- und Kommunikationsbranche. Auf gut 300 Seiten finden sich mehr als 2.000 Adressen sowie die wichtigsten Daten und Fakten des deutschen und des internationalen Medienmarkts, etwa zu den Umsätzen der größten Medienkonzerne der Welt. Geboten werden auch Informationen zu deutschen und internationalen Fernsehpreisen sowie eine Auswahl der wichtigsten Branchen- und Festival-Termine.

    Weiter gibt es eine Vielzahl von Kontaktdaten und Ansprechpartnern: von TV- und Medienredaktionen über Dienstleister bis zu Produktionsfirmen, Landesmedienanstalten und zu den Medienverantwortlichen der EU, des Bundes und der Länder. Mit dem Adressverzeichnis von internationalen Fachorganen sowie Hand- und Jahrbüchern ist das JAHRBUCH FERNSEHEN in dieser Vollständigkeit ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Redaktionen, Verlage und Medienunternehmen. Unter www.jahrbuch-fernsehen.de finden sich Informationen und Leseproben zur aktuellen Ausgabe.

    Das nunmehr seit 16 Jahren bestehende JAHRBUCH FERNSEHEN mit einem aktuellen Gesamtumfang von 616 Seiten ist anerkannte Standardpublikation und unverzichtbarer Kompass der gesamten TV-Landschaft. Die Herausgeber - das Adolf-Grimme-Institut, die Deutsche Kinemathek, die Fachzeitschrift "Funkkorrespondenz", das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik - bürgen für die journalistische Qualität und die medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation. Zu beziehen ist das JAHRBUCH FERNSEHEN 2008 über das Adolf-Grimme-Institut (www.grimme-institut.de).

    Dieter Anschlag/Claudia Cippitelli/Lutz Hachmeister/Uwe Kammann/Peter Paul Kubitz/Petra Müller (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen 2008. Marl/Berlin 2008, 616 Seiten, Broschur, 34,90 Euro, ISBN 3-9807428-6-5; ISBN 13:978-3-9807428-7-0; ISSN 0949-9997

Pressekontakt:
Adolf-Grimme-Institut
Katrin Bernsmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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