Frank-Walter Steinmeier, Joris Luyendijk und Frank Schirrmacher in 2008 zu Gast beim IfM in Berlin
Berlin (ots) - Die hochrangig besetzte Colloquienreihe des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) mit Referenten aus Medienbranche, Politik und Wissenschaft wird im Jahr 2008 fortgesetzt. Zu Gast sind in den Räumlichkeiten des Instituts in Berlin-Charlottenburg u. a. der Bundesaußenminister, Dr. Frank-Walter Steinmeier, der niederländische Auslandskorrespondent und Bestseller-Autor Joris Luyendijk ("Wie im echten Leben. Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges"), FAZ-Mitherausgeber Dr. Frank Schirrmacher, Lars Hinrichs, Gründer und Geschäftsführer der Online-Community Xing, und David Talbot, ehemaliger Chefredakteur und Aufsichtsratsvorsitzender von salon.com, einem der tonangebenden amerikanischen Online-Magazine.
Den Auftakt bildet am 14. Februar 2008 eine Runde namhafter Kommunikationstheoretiker: Der Soziologe Prof. Dr. Dirk Baecker von der Zeppelin-University in Friedrichshafen und der Philosoph Dr. Wolfgang Hagen von der Universität Basel und zugleich Leiter von Deutschlandradio Kultur werden mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler von der Humboldt Universität zu Berlin über den strategischen Wert von Gesellschafts- und Medientheorien für die handelnde Medienpolitik diskutieren. Im Mittelpunkt stehen mögliche Optionen und Modelle, die theoretische Perspektiven gerade in Zeiten technologischer Fragmentierung und neuer Öffentlichkeiten bieten. Debattiert wird auch, ob eine politische Steuerung der technischen und ökonomischen Medienentwicklung überhaupt noch sinnvoll ist.
Die Referentenliste der Colloquien reicht bislang von Wolfgang Clement, ehemaliger Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister, Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, über die EU-Kommissarin Viviane Reding, Axel-Springer-Verlagsvorstand Mathias Döpfner, "Zeit"-Chefredakteur Giovanni Di Lorenzo, "Financial Times"-Herausgeber John Lloyd, den designierten "Spiegel"-Chef Mathias Müller von Blumencron bis hin zum Direktor der britischen Regulierungsbehörde Ofcom, Tim Suter, und Todd Gitlin von der Columbia University.
Seit 2006 veranstaltet das IfM monatliche Colloquien zur Entwicklung von Medienpolitik, Medientheorie und Journalismus, die von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) gefördert werden. Bei den Vorträgen und Diskussionen sind jeweils rund 40 geladene Gäste als Mitdiskutanten in den Institutsräumen in der Fasanenstrasse. Das 2005 gegründete Institut mit Sitz in Berlin und Köln ist eine unabhängige Forschungseinrichtung, die sich mit strategischen und ökonomischen Fragen der Medien- und Kommunikationspolitik beschäftigt. Es wird von großen deutschen Medienunternehmen und öffentlichen Einrichtungen unterstützt.
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