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EU-Expertengruppe informiert sich in Berliner Unternehmen über Bürokratielasten - Stoiber: Zeitfenster bis zur Europawahl für mutige Schritte zum Abbau nutzen - Schnappauf: Bürokratieabbau als Wachstumsschub

    Berlin (ots) - Allein die Vorschläge zur Reduzierung der Bürokratie im EU-Gesellschaftsrecht können die Wirtschaft in Europa um sieben Mrd. Euro entlasten. Dies ist ein Ergebnis der von der EU-Kommission eingerichteten High Level Group Bürokratieabbau. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der EU-Expertengruppe, Edmund Stoiber, besuchten Roland Berger, ebenfalls Mitglied der EU-Expertengruppe, und BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf Berliner Industrieunternehmen, um sich ein Bild von der dort zu bewältigenden Bürokratielast zu machen. Stoiber und Berger stellten die aktuellen Vorschläge der High Level Group zum Bürokratieabbau vor. Sie ermunterten die Unternehmer mit ihren Mitarbeitern, ihre Erfahrungen einzubringen.

    "Bürokratieabbau am grünen Tisch kann nicht funktionieren. Deshalb gehen wir ganz bewusst raus in die Praxis", sagte Stoiber. Die Schilderungen der Betroffenen zeigen nach den Worten Stoibers den dringenden Handlungsbedarf. Stoiber: "Das Zeitfenster bis zur Europawahl muss jetzt von EU-Kommission und Europäischem Parlament für mutige Schritte zum Bürokratieabbau genutzt werden. Wir wollen den Verwaltungsaufwand in Europa bis 2012 drastisch zusammenstreichen. Ziel ist ein Wachstumsschub von 1,5 Prozent für die europäische Wirtschaft und ein Produktivitätsgewinn in Höhe von 150 Milliarden Euro."

    "Gerade für den Mittelstand sind die Bürokratiekosten ein drängendes Problem", sagte Schnappauf. "Die deutsche Industrie drückt beim Bürokratieabbau aufs Tempo, um einen Wachstumsschub herbeizuführen. Er bringt viel - und kostet Bürger, Staat und Unternehmen nichts." Aus den persönlichen Gesprächen mit der Geschäftsführung und Mitarbeitern der Berlin-Chemie AG und der Schmidt + Haensch GmbH & Co. ergaben sich für Stoiber und Berger neue Ansatzpunkte für weitere Abbauinitiativen.

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