BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA zur vorzeitigen Rückkehr zur Nettolohnanpassung
Beschwichtigungspolitik auf den Rücken der Beitragszahler

    Berlin (ots) - "Die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung die längst
überfällige Strukturreform in der Gesetzlichen Rentenversicherung zu
verabschieden, hat durch die vorzeitige Rückkehr zur
Nettolohnanpassung einen erheblichen Dämpfer erhalten. Damit wird der
Ausgabendynamik in der Gesetzlichen Rentenversicherung wieder Tür und
Tor geöffnet zu Lasten der Beitragszahler. Sie entfernt sich damit
weiter von dem selbst gesetzten Ziel, die Abgabenquote auf unter 40
Prozent zu drücken." Dies erklärte  Dr. Michael Fuchs, Präsident des
Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), zur
gestrigen Erklärung von Bundeskanzler Schröder, bereits im nächsten
wieder zum Nettolohnprinzip bei der Anpassung der Renten zurück zu
kehren.
    
    Die aus dieser Entscheidung resultierende Mehrausgaben führen
zwangsläufig zu steigenden Beitragssätzen oder zu einer weiteren
Erhöhung der Ökosteuer Die aus der demografischen Entwicklung
resultierende Ausgabendynamik in der Gesetzlichen Rentenversicherung
darf aber nicht überwiegend auf die Beitragszahler und Steuerzahler
abgeschoben werden. Ein weiterer Anstieg der Steuer- und
Abgabenbelastung ist Gift für die Konjunktur- und
Beschäftigungsaussichten im nächsten Jahr, erklärte Dr. Fuchs weiter.
    
ots Originaltext: Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels
(BGA)
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